Anlässlich des Maximilian-Jahres soll der Umzug durch die Stadt anlässlich des Ritterfestes auf der Festung Kufstein im großen, festlichen Rahmen stattfinden.
Gemeinsam mit dem Heimatverein Kufstein hat der Judoclub Kufstein zur Teilnahme in mittelalterlicher Gewandung aufgerufen. Mit dabei: Kaiser Maximilian (Hugo Oberkogler) der am Oberen Stadtplatz eine Audienz gewährt und allen Teilnehmern eine Erinnerungsmedaille verleiht. Rund 250 Teilnehmer haben sich bis jetzt gemeldet, mitmachen kann jeder, auch bis zur letzten Minute, egal ob Einzelperson, Familie oder größere Gruppen. Start ist am 8. Juni um 10 Uhr am Fischergries. Wer sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmeldet, kann auch um eine kostenlose Karte für das Ritterfest auf der Festung anfragen, Kufsteiner kommen mit der Kufsteincard sowieso kostenlos zur Veranstaltung.

Hoffen auf viele Teilnehmer beim Umzug zum Ritterfest: v. l.: Moderator Hans „Schuggi“ Szuchowszky, Hubo Oberkogler als Kaiser Maximilian, Walter Gasteiger (Judoclub), Gerhard Lehmann (Heimatverein) und Freia Gasteiger (Judoclub).

Da alle Büros des Stadtamtes Wörgl bereits bis zum Limit besetzt sind und damit eine personelle Erweiterung derzeit nicht möglich ist, hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am Dienstag, 21. Mai, den Kauf einer freigewordennen, rund 90 m2 großen Wohnung im Gebäude beschlossen.
So müssen z. B. Mitarbeiter des Bauamtes derzeit im Besprechungszimmer untergebracht werden, in anderen Büros werden Arbeitsplätze geteilt. Die zum Kauf stehende Wohnung grenzt direkt an das Sitzungszimmer im ersten Stock an, dadurch ist es möglich, sie  zu adaptieren und in das Stadtamt zu integrieren. Bis zu vier neue Büros sollen so entstehen, auch das Sitzungszimmer soll erweitert werden.
Samt Nebenkosten beläuft sich die Kaufsumme auf rund € 210.000.-, der Betrag wird aus den Rücklagen entnommen. Noch nicht klar sind die Kosten für den geplanten Umbau, aber ... „wir werden die Kosten so niedrig wie möglich halten“, so Bgm. Hedi Wechner bei der Sitzung.

Eine freigewordene Wohnung soll gekauft werden, um das Stadtamt in Wörgl erweitern zu können.

Auch heuer konnte die Wörgler Gesangsausbildungsstätte Academia Vocalis wieder bedeutende Persönlichkeiten aus aller Welt als Referenten gewinnen. Bgm. Hedi Wechner übernahm den Vorsitz des Vereines.

Die Academia Vocalis begrüßt auch im 31. Bestandsjahr lernbegierige Studenten sowie besonders begabte Sänger von Musikhochschulen und Konservatorien aus aller Welt in Wörgl. Ziel ist es, die Kursteilnehmer die überaus harte Arbeit auf den Bühnen der Welt zu vermitteln. Das Meister-
kursprogramm ist vielseitig und auf fast alle Stilrichtungen und Vokaltechniken ausgerichtet. „Die Academia ist ein ganz großer Meilenstein auf dem Weg zu einer internationalen Karriere“, so Bgm. Hedi Wechner, die bei der letzten Mitgliederversammlung interemistisch zur Vorsitzenden des Vereines gewählt wurde.

Weltstars als Referenten
Erstmals ist es den Organisatoren gelungen, KS Prof. Edita Gruberová als Referentin zu gewinnen. Neben KS Prof. Dr. Christia Ludwig, die bereits zum 14. Mal in Wörgl einen Meisterkurs hält, stehen auch zwei Meisterkurse mit Univ-Prof. Karlheinz Hanser auf dem Programm. Bereits jetzt sind über 30 Teilnehmer beim Meisterkurs „Lied & Oper“ gemeldet, das Auswahlverfahren für eine aktive Teilnahme läuft auf Hochtouren. „Wir dürfen nicht in dem Erreichten und in der Vergangenheit starren, der Blick geht in erster Linie in die Zukunft. Die musikalische Vielfalt ist uns wichtig“, erklärt Prof. Friedrich Madersbacher.Die Meisterkurse gehen von 8. Juli bis 23. August über die Bühne, den Start bildet ein Jugend- & Kinder Opernworkshop zwischen 8. und 12. Juli.

Konzerte sind Pflicht
Neben den obligatorischen Meisterkurs-Abschlusskonzerten gibt es auch heuer wieder den beliebten Volksmusik-abend in der Wallfahrtskirche Mariastein (6. Juli). Der Preis der Stadt Wörgl wird auch heuer von der Stadtgemeinde Wörgl ausgelobt (17. August).
Das komplette Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter www.academia-vocalis.com

V. l.: Mike Pfeffer, Gabi und Friedrich Madersbacher sowie Bgm. Hedi Wechner

Unter dem Motto „wiederverwenden statt wegwerfen“ werden in Wörgl zukünftig  Alltagsgegenstände wie Bücher, Geschirr, Werkzeug, Spielzeug oder Elektrogeräte einem neuen Besitzer vermittelt.

Um Abfall zu vermeiden und die Umwelt zu schonen, stellten die Stadtwerke Wörgl umfangreiche Recherchen zum Thema Kreislaufwirtschaft an. Nach unterschiedlichsten Fachgesprächen mit Experten und Exkursionen kam die Projektidee zur Wiederverwendung von nutzbaren Gegenständen. „Wir geben uns nicht mit den Standarts zufrieden. Wir schauen über den Tellerrand hinaus und suchen laufend Möglichkeiten, Dinge weiterzuentwickeln“, erklärt Stadtwerke Geschäftsführer Reinhard Jennewein.

Warenspenden mit Re-Use Box
Mit den Warenspenden (Re-Use-Ware) statt der Entsorgung leisten die Menschen einen Beitrag zur Verlängerung des Produkt-Lebenszyklus und somit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Abfallvermeidung. Ab 1. Juni können die Re-Use Boxen bei den Stadtwerken Wörgl, im Wertstoffhof sowie im Bürgerbüro der Stadtgemeinde abgeholt werden. Befüllt werden dürfen diese mit Alltagsgegenständen, die jemand selbst nicht mehr braucht, aber noch funktionsfähig und gut erhalten sind. Neben Büchern, Geschirr & Hausrat, Elektrogeräte und Werkzeug sind auch Kinderspielzeug und Sportartikel gefragt. Die befüllten Boxen können anschließend im Wertstoffhof Wörgl abgegeben werden.

Weiterverkauf in Second-Hand-Läden
Nach einer Sichtkontrolle durch die Wertstoffhof-Mitarbeiter werden die Boxen von den beiden Projektpartnern Volkshilfe und Rotes Kreuz abgeholt, sortiert, gereinigt, repariert und für den Wiederkauf (Second-hand) auf- bzw. vorbereitet. „Wiederverwertbarkeit allgemein zugänglich zu machen, ist Sinn und Aufgabe des Re-use-Konzeptes. Dass das AMS, das Rote Kreuz und die Volkshilfe dafür gewonnen werden konnten, zeigt die Wichtigkeit des Vorhabens und auch dessen Notwendigkeit“, so Bgm. Hedi Wechner. Die Stadtchefin will dieses Projekt auch dem Planungsverband 29 (Angath, Bad Häring, Breitenbach, Kirchbichl, Kundl, Mariastein, Angerberg, Wörgl) vorstellen und weitere Gemeinden für dieses Konzept zu begeistern. „Ich glaube dass wir hier ein Tor öffnen und diese Wiederverwertbarkeit im Sinne von Nachhaltigkeit und Ressourcenersparnis immer mehr ins Bewusstsein der Menschen bringen können“, so Wechner abschließend.

V. l.: Heinz Scherfler, Gerhard Thurner (Rotes Kreuz), Margit Exenberger (Geschäftsstellenleiterin AMS Kufstein), Stadtwerke-GF Reinhard Jennewein, Bgm. Hedi Wechner, Kerstin Egger (GF Volkshilfe Tirol) sowie GR Richard Götz

Die ÖBB präsentierte am Montag, 13. Mai, im Gemeindesaal Langkampfen die aktuellen Pläne für die Einreichung zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Zu den Plänen der letzten Präsentation hat sich nicht viel geändert, Besucher und Gemeinde möchten noch Änderungen.

Drei Stunden lang standen die Mitarbeiter und Projektleiter Arnold Fink von der ÖBB für Fragen zur Verfügung. Präsentiert wurden die Pläne, wie sie zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht werden. Für die Planer der ÖBB galt dabei zwischen Kosten und Nutzen abzuwägen.
Dafür zeigten die Besucher aber wenig Verständnis. Sie möchten die neue Bahnstrecke komplett in einem Tunnel sehen, vor allem da Langkamp-fen bereits seit Jahrzehnten unter dem Lärm der bestehenden Bahnstrecke leidet.
Im Vergleich zur letzten Präsentation haben die ÖBB-Planer nur wenige Änderungen im Langkampfener Gebiet vorgenommen: Die Höhenlage wurde angepasst, die Tunneleinbindung auf Höhe des Siedlungsgebietes wurde auf rund einen Kilometer verlängert.
Auch die Gemeindeführung zeigt sich nicht zufrieden. Bgm. Andreas Ehrenstrasser: „Grundsätzlich entsprechen die Pläne nicht dem, was wir uns als Gemeinde Langkamp-fen vorstellen. Auch einige Grundeigentümer sind damit nicht einverstanden. Für uns ist es wesentlich, dass zwischen Langkampfen und Niederbreitenbach keine Wannen- sondern eine Tunnellösung verwendet wird, um das Landschaftsbild zu erhalten. Betroffene Felder würden sonst durchschnitten werden.“
Noch nicht fest steht die Anbindung Richtung Kufstein, aber auch hier entspricht der aktuelle Stand nicht den Wünschen der Gemeinde und der Grundstückseigentümer.
„Die Wünsche nach Verbesserungen müssen sachlich begründet sein, daher müssen wir jetzt die Umweltverträglichkeitsprüfung abwarten.  Wir werden uns dann mit entsprechenden Fachleuten und unserer Rechtsvertretung beraten. Ich bin aber noch guter Dinge, dass wir noch einiges verändern können“, so Ehrenstrasser.
Kritik aus der Bevölkerung gab es bei der Präsentation auch über ein während der Bauphasen entstehendes Containerdorf. Da es hier allerdings bereits bestehende Verträge gibt und es sich um eine temporäre Einrichtung handelt, sieht der Bürgermeister hier weniger Chancen, an den Plänen etwas zu ändern.
Die ÖBB möchte die Pläne im Juli zur Beurteilung an das Verkehrsministerium nach Wien übermitteln. Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird erst durch eine öffentliche Verhandlung vor Ort abgeschlossen.

Großes Interesse herrschte auch diesesmal bei der Plan-Präsentation der ÖBB im Gemeindesaal Langkampfen