Sonntag, 8. November 2026

Am 8. und 9. September fand auf der Kontrollstelle in Radfeld (A12) ein zweitägiger Schwerverkehrseinsatz, unter Teilnahme der europäischen Arbeitsbehörde (ELA) sowie internationale Vertreter der Verkehrspolizei, statt. Zeitgleich wurde durch die Tiroler Polizei ein landesweiter Schwerverkehrskontrolleinsatz am hochrangigen Straßennetz abgehalten. Neben österreichischen Schwerverkehrskontroll-Experten aus allen österreichischen Bundesländern waren Polizeivertreter aus insgesamt sechs Nationen (Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, Kroatien, Slowenien) am zweitägigen Einsatz beteiligt. „Diese gemeinsame Kontrollaktion bietet nicht nur die Möglichkeit, bestehende Vorschriften konsequent zu überprüfen, sondern auch Erfahrungen auszutauschen, Fachwissen zu bündeln und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter zu stärken“, sagt Landespolizeidirektor HR Mag. Helmut Tomac.
Oberstes Ziel derartiger Schwerpunktkontrollen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit, durch die Verhinderung der Weiterfahrt von übermüdeten oder beeinträchtigten Lenkenden sowie technisch mangelhaften Fahrzeugen. Unter Berücksichtigung sicherheits-, kriminal- und fremdenpolizeilicher Aspekte lag ein besonderer Fokus auf der Erkennung und Ahndung von technischen Manipulationen bei Schwerfahrzeugen sowie allfällige Manipulationen im Bereich Lenk-/Ruhezeiten bzw. Fahrtenschreibern.
Insgesamt wurden tirolweit an den beiden Kontrolltagen über 600 Schwerfahrzeuge einer umfassenden technischen Unterwegskontrolle unterzogen. Dabei wurden in Summe über 1.600 Übertretungen festgestellt.
Des Weiteren erfolgen zehn Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen des Verdachtes der Manipulation von Lenk-/Ruhezeiten des Fahrzeuges.

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Kufsteinblick Ausgabe Nr. 45 – 4. November 2026