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Wörgl: Hitziger Gemeinderat mit großem Besucherandrang

Nachdem Bgm. Michael Riedhart (Wörgl Bewegen, ÖVP) die Live-Übertragungen vom Wörgler Gemeinderat mit dem heurigen Jahr eingestellt hat, war der Besucherandrang bei der Sitzung vergangenen Mittwoch, 18. Februar, dementsprechend groß.

Gleich zu Beginn der Sitzung wollte StR. Christian Kovacevic (Liste Hedi Wechner) einen Dringlichkeitsantrag zur Beibehaltung der Live-Übertragungen einbringen – daraufhin erntete der Stadtrat Applaus von den über 30 anwesenden Besuchern. Riedhart verwies allerdings auf den Tagesordnungspunkt „Anträge“, weshalb das Thema zum Schluss der rund vierstündigen Sitzung behandelt wurde. 
Nachdem der Gemeinschaftsantrag der Fraktionen Liste Hedi Wechner, Wir für Wörgl und der Wörgler Grünen schlussendlich eingebracht werden konnte, ortete Riedhart einen Formalfehler und ließ den Antrag nicht zu – es würden Unterschriften einzelner Fraktionsmitglieder fehlen. Daraufhin brachte Vize-Bgm. Roland Ponholzer (Wir für Wörgl) denselben Antrag mündlich als einzelner Mandatar ein. Diesem wurde die Dringlichkeit jedoch nicht zugesprochen (7:14 Stimmen).  
Bereits zuvor hat GR Christopher Lentsch (Freiheitliche Wörgler Liste) einen ähnlichen  Antrag ohne Dringlichkeit eingebracht. Somit werden beide Anträge in einer der nächsten Sitzungen behandelt, die Live-Übertragungen bleiben vorerst ausgesetzt. Riedhart kündigte jedoch an, dass der Sitzungsbeginn zukünftig von 17 auf 18 Uhr verschoben wird.

Haftung für Schwimmbad
Hitzig wurde es zuvor auch beim Antrag auf Übernahme einer Haftung für die Wörgl Schwimmbad GmbH. Die Stadt solle eine Haftung über € 1 Mio. für die Wörgl Schwimmbad GmbH bzw. gegenüber der finanzierenden Bank übernehmen. Für das heurige Jahr wird mit Ausgaben von € 615.000,- für Studien, Gutachten und Planung, € 325.000,- für Archäologie inkl. Grabung sowie mit € 60.000,- für Sonstiges/Reserven gerechnet. Auf Nachfrage von Ponholzer, wofür die Haftung im Detail dienen soll, verwies Riedhart auf den eigens eingerichteten Bäderbeirat. „Wir stimmen über eine Haftung ab. Das hat nichts mit dem Bäderbeirat zu tun“, verlangte Ponholzer weitere Informationen. Auch GR Iris Kahn (Grüne) forderte Antworten: „Es sind wahnsinnig viele Fragen offen, auf die wir nie eine Antwort bekommen. Wir waren im Bäderbeirat und haben dann erfahren, dass es einen großen und einen kleinen Bäderbeirat gibt. Die Entscheidungen wurden ganz woanders getroffen.“ Die Übernahme der Haftung wurde schlussendlich mehrheitlich beschlossen (sechs Gegenstimmen).
Ebenfalls Antworten schuldig blieb Riedhart auf die Frage, was auf dem Wave-Gelände geplant sei. Um eine gewerblich-industrielle Nutzung zu ermöglichen, wurden Änderungen am Örtlichen Raumordnungskonzept sowie am Flächenwidmungsplan mehrheitlich beschlossen. „Für die Nachnutzung werden derzeit Gespräche geführt“, berichtete Riedhart. Auf die Frage, ob auf dem Gelände ein Heizwerk der Stadtwerke Wörgl errichtet werde, verwies der Stadtchef auf Stadtwerke-GF Dr. Klaus Kandler. Dieser war bei der Sitzung jedoch nicht anwesend.


Der Wörgler Gemeinderat war sich bei der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht immer einig.

„Klimahelden“ veranstalteten Kleidertauschbörse

Mit einer originellen Idee zum Thema Nachhaltigkeit hat die Klasse 4b der Mittelschule Langkampfen bewiesen, dass Umweltschutz nicht nur wichtig, sondern auch kreativ sein kann. Die engagierten Schüler sicherten sich bereits den ersten Platz beim „Fit 4 Future Award“, der mit € 7.500,- dotiert war (der Kufsteinblick berichtete).
Als weiteres Projekt organisierten die Schüler am Faschingsdienstag, 17. Februar, eine Kleidertauschparty, bei der alle Mitschüler Kleidung mitbringen konnten, die nicht mehr getragen wird. Für die abgegebenen Kleidungsstücke erhielten die Kinder ein Ticket, mit dem sie zu Beginn der Aktion selbst aus dem breiten Angebot auswählen durften. In der großen Pause stand der Tauschmarkt dann der gesamten Schule offen – eine nachhaltige Aktion, die großen Anklang fand.
„Wir möchten hier ein Bewusstsein schaffen – weg von der Wegwerfgesellschaft, hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen“, erklärte Klassenvorständin Christine Berger.
Im Rahmen des Projekts entstanden außerdem vier Klimahelden-Sticker, die im Alltag auf einfache und spielerische Weise an umweltfreundliches Verhalten erinnern. In der MS Langkampfen sind sie bereits im Einsatz; in den übrigen Langkampfener Schulen werden sie demnächst verteilt.
Interessierte Schulen, die die Sticker-Vorlage gerne verwenden möchten, können sich unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.


Die Schüler der 4b der Mittelschule Langkampfen mit von lokalen Firmen gesponserten Faschingskrapfen.

Frischer Wind beim ÖZIV Kufstein

Der ÖZIV ist eine Interessenvertretung, die österreichweit Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen anbietet. Der ÖZIV-Bezirksverein Kufstein stellte sich  im vergangenen Jahr komplett neu auf und setzt sich jetzt zum Ziel, mehr junge Menschen zu erreichen und dementsprechend Hilfestellungen anzubieten.

Seit Mai vergangenen Jahres steht die 26-jährige Kufsteinerin Celina Rauch dem Bezirksverein als Obfrau vor. Gemeinsam mit dem neu gewählten, siebenköpfigen Vorstandsteam möchte sie frischen Wind in den Verein bringen. Die Ziele sind dabei klar definiert: Eine umfassende Barrierefreiheit und eine inklusive Gesellschaft, die allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Konkret bietet der ÖZIV eine persönliche Sozial- und Rechtsberatung, einen Hilfsmittelverleih und ein Coaching für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im arbeitsfähigen Alter an. Dazu wird eine fachkundige Beratung und Lösungen für Neu- und Umbauten in Fragen der umfassenden Barrierefreiheit angeboten.

Mangelnde Barrierefreiheit
Beim Thema Barrierefreiheit gebe man sich in Kufstein lt. Rauch zwar Mühe, die Umsetzung lasse jedoch oft zu wünschen übrig. „Beim Kufsteiner Bahnhof ist beim Zugeinstieg eine Stufe zu bewältigen. Auch öffentliche Einrichtungen in Kufstein sind nicht immer barrierefrei erreichbar. Es geht nicht nur um körperliche Beeinträchtigungen, man muss  z. B. auch auf Hör- oder Sehbeeinträchtigungen achten. Auch in Behindertentoiletten sind WC und Waschbecken oft nur eingeschränkt zugänglich“, zeigt Rauch auf. Ihr Ziel ist es, an die Gemeinden heranzutreten und auf die Probleme aufmerksam zu machen.
 Weiters will Rauch das Thema Behinderung in den Schulen sichtbar machen, um Mobbing und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Ein Projekt ist dazu mit dem Beginn des nächsten Schuljahres geplant.
Ebenfalls ist es dem neuen Vorstand ein Anliegen, für die derzeit 207 Vereinsmitglieder Ausflüge zu organisieren.
Kontakt: ÖZIV-Bezirksverein Kufstein, Obfrau Celina Rauch, Tel. 0664/2229737, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Obfrau Celina Rauch vom ÖZIV-Kufstein.

Marco Pogo begeisterte im Komma

Marco Pogo, Sänger der Punkrock-Band Turbobier und Gründer der Bierpartei, tourt aktuell mit seinem zweiten Kabarettprogramm durch Österreich und Deutschland. Am 5. Februar machte er mit „Lost & Found“ Halt im VZ Komma Wörgl. Wie schon bei seinem Debütprogramm „Gschichtldrucker“ ist Pogo gewohnt pointiert und gnadenlos ehrlich. Im neuen Programm geht es ums Verlieren und Finden - Dinge, Gedanken, Gelegenheiten, Schlüssel, Nerven, den Verstand - und um die unerwartete Komik, die dazwischenliegt. Ob vom Wiederfinden seines Glaubens auf einem Ryanair Flug, vom Aussperren aus dem Hotelzimmer ohne Klamotten oder von seinen Ängsten vor den Einstiegsfragen bei der Promi-Millionenshow - Pogo wusste sein Publikum immer bestens zu unterhalten.


Foto: Sandra Pierzinger

Wendlinger Brücke in Kufstein wird saniert

Heuer steht die Sanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein an. Gleichzeitig entsteht auch ein neuer Geh- und Radweg. 

Während der dafür notwendigen umfangreichen Arbeiten kann nur ein Fahrstreifen auf der Brücke genutzt werden: Von Montag, 16. März, bis voraussichtlich Ende November ist die Wendlinger Brücke damit nur in Fahrtrichtung Innsbruck für den Verkehr geöffnet. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Kiefersfelden   wird durch das Stadtzentrum umgeleitet. 

Auch Busse werden umgeleitet
Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird umgeleitet – dies bereits frühzeitig ab Montag, 16. Februar, sodass ein reibungsloser Ablauf sichergestellt und mögliche Optimierungsmöglichkeiten noch evaluiert werden können. Einige Linien verkehren auf neuen Routen im Stadtgebiet von Kufstein und erhalten leicht geänderte Abfahrtszeiten. Alle Fahrpläne sind online unter smartride.vvt.at oder über die VVT SmartRide-App abrufbar. Fußgänger können die Brücke weiterhin nutzen. 

Brückensanierung in zwei Abschnitten
„Die Sanierung der Brücke ist dringend notwendig und nicht aufschiebbar. Alle Beteiligten stehen im engen Austausch und sind bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Es handelt sich hierbei jedoch um ein großes Sanierungsprojekt, bei dem entsprechende Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Arbeiten bestmöglich und zügig voranzutreiben“, betont LH-Stv. Josef Geisler. Auch Bgm. Martin Krumschnabel betont: „Die Wendlinger Brücke ist ein wichtiger Knotenpunkt in unserer Stadt. Umso wichtiger ist es, dass die Brücke dank der Sanierung auch in Zukunft sicher zur Verfügung steht. Die kommenden Monate bringen Umstellungen und sicherlich die ein oder andere Herausforderung mit sich. Das vorliegende ausgearbeitete Konzept ist umfassend durchdacht und so aufgestellt, dass unausweichliche Auswirkungen bestmöglich abgefedert werden können.“

Tragbare Lösung?
In den vergangenen Monaten haben Experten auf Basis von umfassenden Verkehrsanalysen an einer tragbaren Lösung für die Umleitung gearbeitet. Unter anderem wird die Brücke in zwei Abschnitten saniert, um durchgehend einen Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung stellen zu können. 
Im Zuge der Sanierung wird der östliche Gehweg zudem zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Damit steigt auch für Radfahrer die Verkehrssicherheit.
 
Umleitung durch das Stadtzentrum
Während der Sanierung ist eine Umleitung ab dem Kreisverkehr Wendlinger bis zum Kreisverkehr Rosenheimer Straße eingerichtet. Die Umleitung wird an einer Reihe von Punkten und Stadteinfahrten mittels Beschilderung angekündigt. Während der Bauphase wird für einen verbesserten Verkehrsfluss in mehreren Straßen zudem eine 30er-Zone eingerichtet. Für das gemeinsame Sanierungsprojekt von Land Tirol und Stadt Kufstein werden insgesamt rund € 1,8 Mio.  investiert. 
Weitere Informationen und  Details zur Umleitung finden sich auf der Website der Stadt Kufstein unter www.kufstein.at


Die Wendlinger Brücke ist von März bis November nur einspurig befahrbar.
Foto: Land Tirol

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