Bei den Tiroler Festspielen Erl gibt es in den kommenden Monaten wieder einiges für Familien zu entdecken. Im Jungen Festspielhaus wird Musik nicht verkleinert, sondern so erzählt, dass Kinder unmittelbar hineinkommen – mit Puppen, Geschichten, Schauspiel und echten Musikerinnen und Musikern.
Den Anfang macht am 4. Oktober das Polsterkonzert Zack bumm! von Elisabeth Naske. Der kleine Vogel Sigmund stürzt aus dem Nest und kann plötzlich nicht mehr zwitschern; heraus kommt nur noch ein heiseres „Zack bumm“. Mit Hilfe des alten Hasen Carl Gustav entdeckt er, dass Anderssein auch eine Stärke sein kann. Die Vorstellungen um 14 und 16 Uhr dauern jeweils rund 45 Minuten.
Am 20. Dezember wird es opernhaft: Ein Bauer namens Verdi erzählt vom jungen Giuseppe Verdi – und davon, dass der weltberühmte Komponist tatsächlich ein leidenschaftlicher Landwirt war. Drummond Walker führt als Erzähler durch die Geschichte; Asher Fisch dirigiert Chor und Orchester der Tiroler Festspiele. Am 4. Jänner übernimmt schließlich Kommissarin Flunke. Vier Schurken spielen zwar brav die richtigen Noten, klingen zusammen aber fürchterlich. Die Musikkommissarin muss herausfinden, was fehlt: Stimmen, Atmen, Rhythmus, Zuhören – und die Hilfe des Publikums.
Weitere Informationen und Karten unter www.tiroler-festspiele.at