Nach 14 Jahren als Verantwortliche der Katholischen Frauenbewegung (kfb) im Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg und im Oberpinzgau wurde Tania Zawadil kürzlich auf der Schönanger Alm in der Wildschönau feierlich verabschiedet.
In ihrer Abschiedsrede verglich Zawadil ihre Zeit bei der kfb mit einer Bergtour: „Man schaut zurück auf den Weg, den man gegangen ist. Man sieht die steilen Anstiege, die unerwarteten Kurven, die Pausen, die Aussichtspunkte – und vor allem die Menschen, die einen begleitet haben.“
Unter dem Motto „Frauen.Leben.Stärken.“ ermutigte Zawadil die Anwesenden, Frauen in den Mittelpunkt zu stellen: „Frauen sollen nicht nur dabei sein, sondern mitten drin und auch ganz vorne – mit dem Blick zur Kirchentür.“ Ihr Appell: „Bitte lasst uns mehr staunen. Denn das Staunen macht etwas mit uns. Es öffnet einen Raum.“ Höhepunkt der Feier war der unerwartete Besuch von Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer. Er würdigte Zawadil als Brückenbauerin, Netzwerkerin und Ideengeberin mit pastoraler Klugheit.
