Nach einem Abgang von € 2,3 Mio. im Jahr 2024 hat die Stadt Kufstein massiv entgegengesteuert und in vielen Bereichen den Sparstift angesetzt, was sich nunmehr in der Jahresrechnung für 2025 positiv niedergeschlagen hat.
Der Jahresabschluss, der im Überprüfungsausschuss bereits bestätigt wurde, weist einen Bruttoüberschuss von € 7,5 Mio. auf. Nach Abzug des laufenden Schuldendienstes von € 2,4 Mio. verbleiben frei verfügbare Mittel in Höhe eines Netto-Überschusses über € 5 Mio. und ein Jahresergebnis von plus € 1,6 Mio. Nachdem gleichzeitig die Schulden auf € 17,3 Mio. gesenkt wurden, hat sich auch der Verschuldungsgrad von zuletzt 78% auf 32,74% verringert.
„Der von mir kompromisslos durchgezogene Sparkurs hat sich ausgezahlt, wir konnten die finanzielle Situation massiv verbessern, ohne dass unsere Bürgerinnen und Bürger irgendwelche spürbaren Einbußen hinnehmen mussten. Allein im Altenwohnheim konnte der Abgang um über eine Mio. Euro reduziert werden und dies soll in den kommenden Jahren noch stärker erfolgen“, so Bgm. Martin Krumschnabel. Das Vermögen der Stadt Kufstein hat sich um fast € 4,6 Mio. auf € 485.893.432,20 erhöht. 
Der Jahresabschluss wird dem Gemeinderat bei der nächsten Sitzung am 25. März vorgelegt, gleichzeitig sollen die Planungsarbeiten für ein neues Altenwohnheim im Kasernenareal starten. „Die Senkung der Schulden und der eingeschlagene Weg der Sparsamkeit waren notwendig, um uns in die Lage zu versetzen, eine derartige Investition in der Größenordnung von rund € 40 Mio. überhaupt andenken zu können. Wenn wir den Weg einhalten können, können wir das neue Altenwohnheim allein durch die getätigten Einsparungen in Zukunft finanzieren und gleichzeitig die Situation für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch für das gesamte Personal wesentlich verbessern“, erläutert Krumschnabel seine Pläne für die kommende Sitzung des Gemeinderates.


Nach Abgang im Jahr 2024 konnte Kufstein für 2025 das Jahresergebnis wieder positiv abschließen.