Die SPÖ Tirol hat am Freitag, 12. Juni, in Wörgl ihre neue Kampagne "Stabil an deiner Seite – auf allen Wegen" gestartet und dabei den Schwerpunkt auf Mobilität gelegt. Themengerecht wurden die Ziele und Forderungen in einem Bus präsentiert.

Drei Schwerpunkte für bessere Mobilität
Die Partei setzte drei Kernziele: erschwingliche Mobilität für Kinder und Familien, stärker ausgebauter öffentlicher Verkehr in ganz Tirol sowie konkrete Maßnahmen zur Entlastung durch Transitverkehr. SPÖ-Landeshauptparteivorsitzender und LH-Stv. Philip Wohlgemuth betonte, dass der Zugang zu Mobilität für ihn auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit sei und dass Mobilität für alle mit einem günstigen Ticket sichergestellt werden müsse.

Einheitlicher Mobilitätsstandard
Mobilitätslandesrat René Zumtobel kündigte an, in Tirol künftig einen einheitlichen Mobilitätsstandard etablieren zu wollen, um bestehende Ungerechtigkeiten zwischen Gemeinden zu beseitigen. „Es konnten bereits viele Verbindungen verbessert werden, z. B. ins Söllandl, ich weiß dass gerade im Sommer viele von Wörgl dort hinfahren“, erklärte der Wörgler Labg. Christian Kovacevic. Die SPÖ strebe zudem ein günstiges Ganzjahres-Ticket speziell für Volksschulkinder an. Für schulische Veranstaltungen und Ausflüge sollen den Angaben zufolge keine Teilnahmehürden durch Kosten bestehen - so sollen öffentliche Verkehrsmittel bei solchen Anlässen kostenlos nutzbar werden. 

Verlagerung auf die Schiene als großes Ziel
Ein weiterer zentraler Punkt der Kampagne ist die Verlagerung des Güter- und Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene, um Tirols Straßen zu entlasten. Grundproblem sind die zu günstigen Gebühren für LKW in Italien und Deutschland. „Sobald Kontrollen durchgeführt werden, fahren viele der LKW auf die Rollende Landstraße“, so Wohlgemuth. Hier wurden in diesem Jahr leichte Zuwächse festgestellt.


V. l.: René Zumtobel und Philip Wohlgemuth zeigten die Kosten für die LKW in den verschiedenen Ländern.


Labg. Christian Kovacevic