Ein Nest für die Zukunft – Panorama Royal schafft neue Räume
Mit dem ehrgeizigen Projekt „Baumnest“ setzt das Hotel Panorama Royal in Bad Häring ein starkes Zeichen für nachhaltiges Wachstum und Innovationsgeist. Es handelt sich dabei um die größte Investition in der Geschichte des Hauses – und um weit mehr als bauliche Veränderungen: Das Projekt ist eine klare Weichenstellung in Richtung Zukunft.
Herzstück der Maßnahmen ist ein modernes Mitarbeiterrestaurant, das gleichzeitig als Kommunikationszentrum dienen soll – ein Ort der Begegnung, der Erholung und des Genusses. Zudem wird die Küche großzügig erweitert, um Qualität und Effizienz auf ein neues Level zu heben. Auch die Gäste dürfen sich freuen: Der Fitness- und Meditationsbereich wird verdoppelt, der Eingangsbereich neu gestaltet und das bestehende Restaurant erweitert. Als besonderes Highlight entsteht eine exklusive Panoramabar mit beeindruckendem Ausblick – die Eröffnung ist für Mitte Oktober geplant.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem neuen „Baumnest“, das mit 21 einzigartigen Zimmern – liebevoll „Vogelnester“ genannt – neuen Raum für Rückzug und Regeneration schafft. Die Fertigstellung ist für Ende November vorgesehen.
Für Eigentümer Peter Mayer ist das Projekt ein Ausdruck gelebter Unternehmenskultur: „Wahre Innovationskraft entsteht dort, wo Menschen sich wohlfühlen und aufblühen können.“
Während der gesamten Bauphase bleibt das Panorama Royal geöffnet. Der Wellnessbereich steht Gästen uneingeschränkt zur Verfügung.

So soll das neue „Baumnest“ aussehen. Die Fertigstellung ist für Ende November anvisiert. Visualisierung: Panorama Royal
SPÖ Tirol tourt durch die Bezirke
Um das Gespräch mit der Parteibasis sowie der Bevölkerung zu suchen, tourt die SPÖ Tirol derzeit mit dem LH-Stv. Philip Wohlgemuth durch alle Bezirke. Vergangenen Freitag, 6. Juni, standen für den SPÖ-Landesparteivorsitzenden gemeinsam mit dem Bezirksparteivorsitzenden LA Christian Kovacevic sowie der Soziallandesrätin Eva Pawlata mehrere Stationen im Bezirk Kufstein am Programm: Nach einer Frühstücksverteilaktion am Hauptbahnhof Wörgl und Besuchen beim Montessori Haus sowie den Stadtwerken Wörgl stand u. a. ein Mittagsimbiss samt Austausch mit Pensionisten in Kirchbichl auf dem Programm. Die Themen, die lt. Kovacevic den Menschen im Bezirk Kufstein besonders unter den Nägeln brennen, sind oft individuell: Sie reichen von der Unterstützung bei Personalkosten in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen über Maßnahmen gegen die Teuerung, leistbares Wohnen und steigende Lebenshaltungskosten bis hin zu Herausforderungen im Bereich Verkehr. Den Abschluss der Bezirkstour bildet eine offene Abendveranstaltung unter dem Motto „Wir schaffen Zukunft“ am 20. Juni um 18 Uhr in der Tiroler Stuben Wörgl.

Machten im Rahmen ihrer Tirol-Tour auch Halt in Kirchbichl: LH-Stv. Philip Wohlgemuth, LA Christian Kovacevic sowie LR Eva Pawlata (v. l.)
Über 20.000 Besucher feiern Haflinger-Pferde bei der Weltausstellung in Ebbs
Ob bei Regen oder Sonnenschein – an allen vier Tagen zog es die Besucher in Scharen zur Haflinger Weltausstellung. Erstmals wurde die 20.000-Besuchermarke geknackt. „Wir wussten, dass die Vorfreude groß ist, aber mit einem derartigen weltweiten Zuspruch haben selbst wir nicht gerechnet. Es war einfach genial“, so Gestütsleiter Robert Mair.
Die älteste und wohl am weitesten angereiste Besucherin war eine 91-jährige Australierin, die eigens für die Weltausstellung nach Tirol kam. Vier Tage lang verwandelte sich der Fohlenhof Ebbs in das Mekka der Haflingerwelt: Über 700 Pferde, Teilnehmer aus 14 Nationen, Gäste aus ganz Europa, den USA und Australien. Die weltweite Haflinger-Gemeinschaft zeigte sich begeistert.
Die öffentliche Gratisanreise per VVT-Eventticket und der Shuttlebus vom Bahnhof Kufstein mit 16 Haltestellen wurden hervorragend angenommen – von Einheimischen wie Gästen.
„So viel Emotion, so viel Begeisterung – was für eine außergewöhnliche Stimmung! Die Tribünen waren stets voll, das Publikum feierte mit. Es war sensationell“, freute sich Lukas Scheiber, Obmann des Haflinger Pferdezuchtverbandes Tirol und Präsident der Welt-Zucht- und Sportvereinigung.
Vier große Shows mit voll besetzter Arena
Die Internationale Haflinger Show übertraf alle Erwartungen. Fahnenschwinger der Tiroler Landjugend, Kutschenfahrer aus der Schweiz, ein Flashmob der Thierseer und die multimediale 3D-Abendshow sorgten für unvergessliche Momente.
Neben dem Besuch der Stallzelte zählten die täglich ausverkaufte Haflinger Show, der Radio U1-Tag, die ORF-Musiktruch’n und stimmungsvolle Themenabende zu den Höhepunkten. „Unser Konzept, ein Familienfest mit kostenloser Anreise zu bieten, ist voll aufgegangen“, so Fohlenhof-Geschäftsführer Mair.
Schon ab Donnerstag fieberten die Zuschauer mit, als sich Züchter und ihre Pferde dem internationalen Richtergremium präsentierten. Am Samstag wurden auf dem „Haflinger Catwalk“ die Nationen- und Weltsieger gekürt. Den festlichen Abschluss bildete der große Nationenumzug mit Siegerehrung am Sonntag.

Weltsieger „Stratos“ vom Haflinger Pferdezuchtverband Tirol.
Mittelschule 1 Kufstein läuft 1.800 km für den guten Zweck
Die Mittelschule 1 Kufstein stellte eindrucksvoll unter Beweis, wie sportlicher Einsatz und gelebte Solidarität Hand in Hand gehen können. Im Rahmen eines Spendenlaufs unter dem Motto „Jeder kann helfen“ legten die Schüler gemeinsam knapp 1.800 Kilometer zurück – und sammelten dabei über € 6.000,- für den Solidaritätsfonds „Schüler helfen Schülern“ des Jugendrotkreuzes Tirol. Organisiert wurde der Lauf von SR Sylvia Payr, JRK-Nächstenhilfereferentin, die gemeinsam mit dem Lehrerteam die gesamte Schulgemeinschaft mobilisierte. Jede gelaufene Runde am Sportplatz wurde von selbstgewählten Sponsoren mit mindestens einem Euro unterstützt. 4.469 Runden wurden insgesamt gelaufen, einige Schüler und auch Lehrkräfte absolvierten bis zu 50 Runden. Der Erlös kommt dem Jugendrotkreuz-Solidaritätsfonds zugute, mit dem Familien in Not in Tirol unterstützt werden.
Vergangenen Mittwoch, 28. Mai, fand im Beisein von Schulqualitätsmanagerin Daniela Schlechter-Kitzbichler die feierliche Scheckübergabe an den Vertreter der JRK-Landesleitung, Alexander Sulzenbacher, statt.

Die Mittelschule Kufstein 1 konnte dem Jugendrotkreuz Tirol insgesamt € 6.029,- übergeben.
Freiwillige setzen Zeichen für klimafitten Wald im Kaisergebirge
Mit Handschuhen, Astscheren und jeder Menge Motivation im Gepäck haben 16 Freiwillige aus Österreich und Deutschland vergangene Woche im Kaisergebirge angepackt. Im Rahmen eines vom Österreichischen Alpenverein (ÖAV) initiierten Bergwaldprojekts wurden vom 18. bis 24. Mai rund fünf Hektar Waldfläche im Naturschutzgebiet bearbeitet – mit dem Ziel, den Bergwald fit für die Zukunft zu machen.
Im Fokus der Premiere im Kaisergebirge stand die sogenannte Dickungspflege – eine gezielte Auslichtung junger Waldbestände, die das gesunde Wachstum der Bäume fördert, sie widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse macht und den gesamten Bestand stabilisiert. Dabei bleibt das entnommene Material am Waldboden zurück – als natürlicher Schutz vor Verdunstung, Nährstoffverlust und Wildverbiss. Auch der Artenschutz kam nicht zu kurz: Beim sogenannten Frattenlegen wurden Äste auf Haufen geschlichtet und damit wertvolle Rückzugsorte für
Kleinsäuger und Insekten geschaffen. Gleichzeitig entstanden dadurch Lichtungen, die dem Auerwild in der Balzzeit und bei der Nahrungssuche zugutekommen. Dazu wurden Waldränder durch die Aufforstung von über 100 Bäumen und Sträuchern ökologisch bereichert sowie der Adlerfarn beseitigt.
Geleitet wurde das Projekt von Klaus Freisinger, unterstützt von den Gruppenleitern Karl Ehrlenbach und Rudi Kreiner – alle ehrenamtlich im Einsatz. Fachliche Begleitung kam von Markus Wallner von der Forstinspektion Kufstein sowie Stadtförster Philipp Weninger. Auch die Stadt Kufstein steht hinter dem Vorhaben und plant, das Projekt künftig einmal jährlich durchzuführen – abgestimmt auf die Bedürfnisse des Waldes. „Man bekommt bei der Arbeit ein Bewusstsein dafür, was im Wald alles passiert und wie wichtig er für uns ist“, meint Teilnehmer Siegfried aus Wien. Peter Holzknecht, Leiter der Abteilung Umwelt & Forst der Stadt Kufstein, sieht auch einen Bildungsauftrag in dem Projekt: „Die Leute sollen wissen, was wir machen, warum wir das machen und welchen Beitrag wir zur Entwicklung von nachhaltigen Wäldern im Kaisertal leisten. Dieses Wissen soll auch in die Bevölkerung weitergetragen werden.“

Freuen sich über das gelungene Projekt: Peter Holzknecht, Klaus Freisinger sowie Markus Wallner
