Donnerstag, 22. Oktober 2026

Eine 79-jährige Frau aus Langkampfen wollte ihr Tirol-Ticket verlängern. In einem Schreiben hatte ihr der Verkehrsverbund Tirol (VVT) mitgeteilt, dass dafür kein Besuch am Schalter notwendig sei. Sie müsse lediglich den Betrag einzahlen, das neue Ticket werde ihr anschließend per Post zugeschickt. Daraufhin überwies die Frau am 3. September die € 159,-. Das Ticket erhielt sie trotz mehrmaliger telefonischer Nachfrage jedoch nicht. Seit 1. Oktober war sie daher ohne gültige Fahrkarte unterwegs.

Langes Warten
Laut der Frau wurde ihr vom VVT telefonisch empfohlen, die abgelaufene Karte und den Einzahlungsbeleg mitzuführen. Bei weiteren Anrufen habe man sie aufgefordert, einen Nachforschungsantrag zu stellen oder nochmals einzuzahlen.
Auf Anfrage des Kufsteinblick erklärte der VVT am 8. Oktober, dass das Ticket am 5. September gedruckt und versandt worden sei. Warum das Ticket nicht zugestellt worden sei, könne nicht geklärt werden – möglicherweise sei es auf dem Postweg verloren gegangen. In einem solchen Fall werde ein Nachdruck verschickt. Zu einer erneuten Zahlung oder Nachforschung werde aber grundsätzlich nicht aufgefordert. Auch seien eine abgelaufene Karte und ein Einzahlungsbeleg bei einer Ticketkontrolle nicht gültig. Der VVT veranlasste einen Nachdruck und verschickte das Ticket noch am selben Tag per Premium-Versand. Am 9. Oktober teilte die Frau dem Kufsteinblick mit, dass sie sogar zwei Tickets erhalten habe.

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Kufsteinblick Ausgabe Nr. 43 – 21. Oktober 2026