Vom Genussradeln bis zum Spitzenrennen: Der 10. Kufsteinerland Radmarathon setzte mit 1.800 Teilnehmer:innen aus 33 Nationen, einem neuen Streckenrekord und einem Frauenanteil auf Rekordniveau neue Maßstäbe. Bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen gingen 942 Sportler:innen aus Deutschland und 782 aus Österreich an den Start.
Die vier anspruchsvollen Strecken mit zahlreichen Anstiegen hielten das Rennen offen und boten nicht nur Bergfahrer:innen Chancen auf Spitzenplätze. Auch die Altersspanne zeigte die Vielfalt des Feldes: Der jüngste Teilnehmer war acht, der älteste 85 Jahre alt. Frauen stellten 22 % des Starterfeldes. Mit 40 Teilnehmerinnen war die Münchner Rennrad-Community female cycling force zugleich der teilnehmer:innenstärkste Verein. Erstmals gab es auf der Panoramarunde auch eine eigene Handbike-Kategorie.
„Der Radmarathon ist in den vergangenen zehn Jahren vor allem über seine Qualität gewachsen. Die Kombination aus Sport, Landschaft, urbanem Flair und dem Miteinander in unserer Region macht die Veranstaltung heute zu dem, was sie ist“, sagt Georg Hörhager, Obmann des TVB Kufsteinerland.
Bereits ab Freitag wurde die Region zum Treffpunkt der Radsport-Community. Das Aschinger Alm Gaudirace in Ebbs eröffnete das Wochenende mit einem Bergzeitfahren für Profi-, Hobby- und E-Bike-Fahrer:innen. Beim Warmfahren am Samstag standen Rennrad-Ausfahrten wie die „Cappuccino-Fahrt“ mit Ex-Profi Max Kuen sowie der „Welcome Ride by female cycling force“ auf dem Programm. Workshop, Live-Musik und Bike-Expo ergänzten das Angebot.
Neu war auch der Tiroler Rennrad Cup mit dem Imster Radmarathon und dem Arlberg Giro. Ab 2027 ergänzt die Dolomitenradrundfahrt die Serie. Der nächste Kufsteinerland Radmarathon findet am 22. August 2027 statt.
