Sonntag, 8. November 2026

Mit einem Rekordprogramm von € 2,5 Mrd. bis 2030 leistet Tiwag als Landesenergieversorger einen zentralen Beitrag für die Energieautonomie Tirols. Neben neuen Wasserkraftanlagen wird auch massiv in den Ausbau der Netze, Wind, PV sowie E-Mobilität investiert.

„Faktum ist: Noch immer hängen wir in Tirol und Europa zu viel am Öl- und Gashahn. Jede Krise im Nahen Osten schlägt daher auch bei uns voll durch. Der tägliche Blick auf die Zapfsäule lässt grüßen“, erklärt Tiwag-Vorstandsdirektor Michael Kraxner.
Für mehr Energieunabhängigkeit investiert Tiwag in den nächsten Jahren ein Rekordbudget von € 2,5 Mrd. – so viel, wie kein anderer Landesenergieversorger in Österreich. 2027 wird die erweiterte Kraftwerksgruppe im Kühtai ans Netz gehen. Voll auf Kurs sind auch die Bauarbeiten für das neue Kraftwerk Imst-Haiming – hier ist die Fertigstellung bis 2030 vorgesehen. Nach dem erfolgreichen Einstieg in ein Windparkprojekt in Niederösterreich plant Tiwag eine Verdoppelung der Erzeugung. Massiv ausgebaut werden soll auch die Elektrifizierung des Verkehrs mit 1.000 neuen Ladestationen.
Kraxner: „Bis 2040 wird sich der Strombedarf laut aktuellen Prognosen verdoppeln. Wir wollen unseren Beitrag leisten, die Wertschöpfung vor Ort und damit auch die Unabhängigkeit ausbauen. Mehr Eigenständigkeit bedeutet unterm Strich nämlich auch weniger Euros auf der Stromrechnung.“

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Kufsteinblick Ausgabe Nr. 45 – 4. November 2026