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SPÖ-Thementage starteten im Bezirk Kufstein

Mit den Thementagen in allen Tiroler Bezirken will die SPÖ Tirol den Draht zur Bevölkerung stärken. Den Auftakt machte der Wörgler Landtagsabgeordnete und Stadtrat Christian Kovacevic am Freitag, 7. November, im Bezirk Kufstein – mit Fokus auf Wirtschaft und Energie.

Gemeinsam mit LR René Zumtobel und Landtagsvizepräsidentin Elisabeth Blanik besuchte Kovacevic die Tankstelle Thrainer in Niederndorf. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Unternehmen, welche proaktiv diese Transformation vorantreiben, in Zukunft die Gewinner sein werden. Wer das verschläft, wird in Zukunft ein Problem haben“, erklärt Kovacevic. Vor diesem Hintergrund habe man bewusst die Fa. Thrainer für den Betriebsbesuch ausgewählt – hier wird ein großer E-Ladepark für PKW´s betrieben und die Dächer wurden mit PV-Anlagen ausgestattet. Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, E-LKW´s zu beladen. „Trotz aller Bemühungen, Umwelt und Natur nachhaltig zu schützen, wurde deutlich, dass die Wirtschaft nicht durch überbordende Bürokratie und gesetzliche Hürden zusätzlich belastet werden darf.“ Darin liege der absolute Mehrwert der Thementage: „Wir erfahren von den Betrieben aus erster Hand, womit sie tagtäglich zu kämpfen haben“, so Kovacevic.
Thema war dann auch die Gemeindepolitik bei den Bürgergesprächen vor dem City Center Wörgl am Abend des SPÖ-Thementages. Viele äußerten u. a. ihr Unverständnis über die Wörgler Park&Ride-Anlage: „Seit Jahren sorgt die defekte Schrankenanlage in Wörgl für Ärger. Obwohl diese ab 2026 entfernt werden soll, bleibt die Situation sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für Anrainerinnen und Anrainer frustrierend. Weil ein sinnvolles Nutzungskonzept fehlt – genauso wie ein praxistaugliches Zutrittssystem. Hier wäre die Stadtpolitik unter VP-Bürgermeister Riedhart gefragt“, sagt Kovacevic.
Zudem sorgten die Teuerung, die hohen Wohnkosten (Strom, Heizung) und der Spardruck auf Bundes- und Landesebene für Gesprächsbedarf.


LA Christian Kovacevic

Wörgl: Opposition ortet „schleichende Untergrabung innerstädtischer Demokratie“

Die Liste „Wir für Wörgl - Liste Roland Ponholzer“ übte erneut scharfe Kritik an Bgm. Michael Riedhart (Wörgl Bewegen - ÖVP): Rechtliche Vorgaben sollen missachtet, Kontrolle ausgehebelt und Mitbestimmung zunehmend eingeschränkt werden.
Als Beispiel nannte GR Patricia Kofler den Umgang mit einem Prüfbericht vom Land Tirol: Dieser sei von Riedhart in der letzten Gemeinderatssitzung zwar kurz angesprochen worden, die Unterlagen haben die Mandatare aber erst eine Woche nach der Sitzung erhalten. „Obwohl dieser Bericht zur Entscheidungsfindung für uns Mandatare wesentlich gewesen wäre, ist diese Bereitstellung erst im Nachgang erfolgt. Solches Vorenthalten von Unterlagen erschwert die sachliche Arbeit eines jeden Mandatares. Das entspricht nicht dem Geist der TGO“, kritisiert Kofler.   Dazu wurde dieser Punkt lt. Kofler im Nachgang in die Tagesordnung eingefügt. In einer Anfragebeantwortung der Abteilung Gemeinden vom Land Tirol ist zu lesen: „Eine bloße Übermittlung des Prüfberichtes im Nachgang einer Gemeinderatssitzung entspricht weder §§35 und 40 TGO noch § 119 TGO.“

Intransparenz?
Dies sei nur ein Beispiel für Intransparenz – welche in allen Bereichen vorherrsche. „Wir haben jahrelang für die Einsicht in die Stadtratprotokolle gekämpft. 2023 bekamen wir das erste Mal beschränkten Zugang. Im April 2025 wurde uns dann der volle Umfang gewährt – nach mehrmaligen schriftlichen Auseinandersetzungen mit den Aufsichtsbehörden“, legt Kofler nach. Auch die Übermittlung von Rechnungsabschluss 2024 im März dieses Jahres habe einen Nachgang von mehreren Mails mit den Aufsichtsbehörden gebraucht.
Auch GR Walter Altmann (ehem. Wörgl Bewegen - ÖVP) spart nicht mit Kritik: „Nachdem ich von der Fraktion ausgeschlossen wurde, wurde mir mitgeteilt, dass ich meinen Ausschuss selbst organisieren soll. Ich würde keine Unterlagen mehr bekommen und die Wohnungen werden zukünftig im Stadtrat vergeben. Nach mehrmaligen urgieren bei der Gemeindeaufsicht wurde mir dies dann wieder gewährt. Es braucht immer ein Nachhaken bei der Gemeindeaufsicht, das ist sehr schwierig.“
Bgm. Michael Riedhart äußerte sich bis Redaktionsschluss nicht zu den Vorwürfen.

 
V. l.: GR Walter Altmann, GR Patricia Kofler und Ersatz-GR Gottfried Schneider

Fünfjähriges Jubiläum der Kufsteiner Circustage

Mit insgesamt zehn Shows lockt der Haller Kulturverein „Echt G´schickt“ bereits zum fünften Mal Fans des neuen Circus in die Festungsstadt. Österreichische- und internationale Künstler zeigen bei den Circustagen Kufstein von 22. Jänner bis 1. Februar im Kultur Quartier ihr Können.

Unter dem Motto „lachen, staunen, lauschen“ präsentierte Festivalinitiatorin Almut Schobesberger am 4. November das Programm für das nächste Festival für neuen Circus. „Wir haben in unseren Produktionen wieder die unterschiedlichsten, gesellschaftlich relevanten Themen“, freut sich Schobesberger. Dabei geht es u. a. um „Altern in Würde“, die typische Geschlechterrollen sowie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur.

Schülervorstellungen
Zum Start gibt es mit „Zirkus Sorriso“ am 22. Jänner zwei kostenlose Vorstellungen in den Volksschulen Sparchen/Kufstein sowie Schwoich: Rund 40 bis 50 Kinder der dritten und vierten Klassen können sich auf eine Mitmach-Lesung mit Michael Roher freuen. 
Am Abend steht mit einem „Stammtisch“ im Café Enzo Testarossa Kufstein mit Verena Schneider, Ariane Öchsner, Nina Dafert und Mariella Amegeanvi ein modernes Zirkus-Theater auf dem Programm – samt Germteigjonglage, Akrobatik, Schuhplatteln und einer Wirtshausschlägerei.

Young Circus Stars
Einer der Höhepunkte ist erneut die Kooperation mit der Staatlichen Artistenschule Berlin, die mit elf Nachwuchstalenten und einer Uraufführung am 29. Jänner bereits zum vierten Mal beim Festival vertreten ist.
Am 30. Jänner gibt es für Kids zwischen 8 und 14 Jahren  wieder die beliebte Open Circus School im Turnsaal der MS2 Kufstein unter fachkundiger Anleitung. Am Abend beleuchtet dann die belgische Kompanie „Circumstances“ auf berührende Weise das Älterwerden als Artist.
Das junge Publikum kann sich auf zwei besondere Familienproduktionen freuen: Die Italienerin Veronica Gonzales bringt ihr preisgekröntes, humorvolles Fuß-Figurentheater nach Kufstein (31. Jänner), während die beliebten Tiroler Clowns Herbert & Mimi am 1. Februar für fröhliche Unterhaltung sorgen (jeweils für Kinder ab 4 Jahren).
Abgerundet wird das abwechslungsreiche Programm durch das aus Westafrika stammende Akrobatikduo „SenCirk“, das mit seiner Show die Rückkehr zu einer harmonischen Einheit zwischen Mensch und Natur feiert (31. Jänner). Zum Abschluss präsentiert sich am 1. Februar im Rahmen von „CIRCÖS“ die österreichische, neue Zirkusszene mit Pantomime und Akrobatik (Silent Rocco, Yasmine & Uwe).
„Für mich gehören die Circustage zu den bestorganisierten Events, die wir in unserer Stadt haben. Die Veranstaltungen sind immer ein Hochgenuss und das ganze Setting zeigt uns, wie vielfältig das Kultur Quartier überhaupt sein kann“, findet Kulturreferent Klaus Reitberger lobende Worte.
Während bei den vergangenen Circustagen Kufstein 1.800 Besucher gezählt wurden, strebt Schobesberger in diesem Jahr 2.500 Besucher an. Das Gesamtbudget beträgt € 85.000,-.
Tickets erhältlich bei: TVB Kufsteinerland unter Tel. 05372/62207, allen Ö-Ticket VVK-Stellen, unter tickets.raiffeisen.at, dem TT-Club und online unter www.circustage.at


V. l.: Andreas Rieser (Stadtwerke Kufstein), Claudia Draxl (Raiffeisen Bezirksbank Kufstein), TVB-GF Sabine Mair, Festivalinitiatorin Almut Schobesberger, Liljana Kunert (TVB Kufsteinerland) sowie Kulturreferent Klaus Reitberger

3. Kunstmesse in Wörgl

Vom 7. bis 9. November fand in der TransGourmet-Messehalle in Wörgl die 3. Wörgler Kunstmesse des Kunstvereins ARTirol statt. 46 Aussteller aus Österreich, Deutschland und weiteren Ländern präsentierten ihre Werke und zeigten eindrucksvoll die Vielfalt zeitgenössischer Kunst. Zu sehen waren Aquarelle, Acryl- und Ölbilder, Zeichnungen, Holz- und Metallskulpturen, Ikonen, Papierarbeiten sowie moderne Installationen. Der Eintritt war frei, und zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den Künstlern persönlich ins Gespräch zu kommen und Kunst hautnah zu erleben.


Obmann und Organisator Franz Bode bei der 3. Kunstmesse in der TransGourmet-Messehalle in Wörgl.
Foto: Haselsberger

Neues Hotel und 40 Wohnungen in Thiersee geplant

Mitten im Ortszentrum von Vorderthiersee ist die Errichtung einer neuen Hotelanlage geplant. Flächenwidmungs- sowie Bebauungsplan wurden vom Gemeinderat bereits einstimmig beschlossen. Direkt angrenzend sollen insgesamt 40 Eigentumswohnungen errichtet werden.

Da das Armona Medical Alpinresort in Thiersee laut Bürgermeister Rainer Fankhauser an seine Kapazitätsgrenzen stößt, errichtet die Armona Lodge GmbH im Ortszentrum von Thiersee auf einer Fläche von rund 5.000 m2 ein neues Hotel mit 35 Zimmern bzw. 105 Betten, Therapieräumen, einer Tiefgarage mit 49 Stellplätzen und einem öffentlichen Bistro. 
„Das Armona ist seit elf Jahren ein renommierter Familienbetrieb. Mit dem neuen Hotel werden mindestens 20 – teils hochqualifizierte – Arbeitsplätze geschaffen“, freut sich Fankhauser. Das benötigte Personal werde bereits seit einem Jahr ausgebildet. Der Flächenwidmungsplan wurde am 26. Mai, der Bebauungsplan am 27. Oktober vom Gemeinderat jeweils einstimmig beschlossen. Der Dorfchef rechnet mit einem Baustart im Jänner, ca. ein Jahr später soll das Hotel fertiggestellt werden.

Bedarf vorhanden
Direkt angrenzend plant die Armona Living GmbH auf knapp 6.000 m² drei Baukörper mit 40 Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage mit 78 Stellplätzen. 
Dem vorausgegangen war eine Bedarfserhebung in der Gemeinde, wo über 30 Thierseer Interesse bekundet hätten: „Wir brauchen diese Wohnungen. Viele Thierseer leben bereits auswärts, da in ihrer Heimat derzeit zu wenig Wohnraumangebot vorhanden ist“, erklärt Fankhauser. Dazu habe es in der 3.180 Einwohnergemeinde bis 2022 ein kontinuierliches Wachstum gegeben. Anschließend sind die Zahlen stagniert und im Jahr 2024 bereits rückläufig gewesen. „Ein gesundes Wachstum ist für unsere Gemeinde wichtig. Mit der Fertigstellung der neuen Wohnungen werden wir uns wieder in ein moderates Bevölkerungswachstum einordnen.“

Leistbares Wohnen
Zwölf Wohnungen mit durchschnittlich rund 110 m2 Nutzfläche gehen in den freien Verkauf. Für 28 Drei- bzw. Vierzimmerwohnungen zwischen 70 m2 und 80 m2 hat die Gemeinde das Vergaberecht. 14 Wohnungen können zum aktuellen Wohnbauförderungspreis, weitere 14 im Rahmen des Tiroler Wohnbauförderungsgesetzes (TWFG) erworben werden. Ein Vergabesystem wird derzeit ausgearbeitet. Fankhauser geht davon aus, dass alle Wohnungen an Einheimische verkauft werden können. Der Baustart soll im Sommer 2026 erfolgen.


Das neue Hotel beinhaltet 35 Zimmer, Therapieräume und ein öffentlich zugängliches Bistro. (Visualisierung: Armona Lodge GmbH)


Bgm. Rainer Fankhauser freut sich auf den Baustart. Das Haus (rechts oben) wird in die neue Hotelanlage integriert.


Der Thierseer Gemeinderat steht hinter dem Projekt.




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