3.700 Kilometer in einer Woche quer durch Österreich, Deutschland, Tschechien und Polen sowie unzählige Anknüpfungspunkte zur Tiroler Geschichte – das war das Pothole Rodeo Germany 2026, an dem 165 Teams aus ganz Europa teilnahmen. Mit dabei waren auch die „Tiroler Buam“ Martin Reiter und Jakob Scheidnagl, als einziges Team aus Westösterreich. Nach unzähligen Schlaglochstrecken, kuriosen Tagesaufgaben und interessanten Eindrücken zwischen Inn und Ostsee landeten die beiden Unterländer mit ihrem 25 Jahre alten Audi A6 Allroad auf dem siebten Platz. Viel wichtiger als die Platzierung war den beiden jedoch, unfallfrei und ohne Panne ins Ziel zu kommen und möglichst viele Spenden für Licht ins Dunkel zugunsten der Landessonderschule Mariatal zu sammeln.
Beim Vortragsabend im Autohaus Strasser konnte dieses Ziel schließlich in die Tat umgesetzt werden: € 12.000,- wurden an Bernhard Triendl von Licht ins Dunkel sowie an Direktor René Steinberger von der Landessonderschule Mariatal übergeben.
Damit haben Reiter und Scheidnagl seit 2019 bei ihren Teilnahmen an Abenteuerrallyes insgesamt knapp € 80.000,- für soziale Projekte sowie zur Unterstützung von Kindern und Familien in Tirol gesammelt. Dabei legten sie rund 36.000 Kilometer zwischen Ostsee, Atlantik, Schwarzem Meer und Mittelmeer zurück und durchquerten nahezu alle europäischen Länder.
Die Tiroler Buam konnten mit ihrer Teilnahme am Pothole Rodeo Germany durch Sponsoren und Spender € 12.000,- lukrieren und an
die Landessonderschule Mariatal übergeben. V. l.: Michael Lebesmühlbacher (Förderverein), Jakob Scheidnagl, Direktor René Steinberger, Claus-Peter Iff (Förderverein) und Martin Reiter. Foto: M. Reiter