Logo
   
  • Aktuelle Seite:  
  • Startseite

Kufsteinblick  

  • Home
  • Gewinnspiele
  • Jobbörse
  • Immobilienmarkt
  • Kleinanzeigen
  • Kufsteinblick im Facebook
  • Wir über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Nur für Mitarbeiter
  • Datenschutzerklärung
  • E-Paper Kufsteinblick
  • #deine Lehre
   
   

Stadttheater Kufstein feierte Premiere von „Jedermann“ in der Kufsteiner Fassung

Das Stadttheater Kufstein feierte am 19. Juni im Festungsneuhof die Premiere seiner Kufsteiner „Jedermann“-Version – bereits zum vierten Mal unter der Regie von Klaus Reitberger. Die besondere Stärke der Inszenierung liegt erneut in der Verbindung aus eindrucksvollem Spielort, geschlossenem Ensemble und einer zeitgemäßen Lesart von Hofmannsthals Klassiker.

Im Zentrum steht diesmal Frau Jedermann, überzeugend gespielt von Karolina Astl. Die weibliche Perspektive eröffnet neue Blickwinkel auf Macht, Besitz und Verantwortung, ohne den Kern der Vorlage zu verlieren. Über 35 Mitwirkende sorgen für eine dichte, lebendige Bühnenpräsenz. 
Die Inszenierung setzt bewusst moderne Akzente, etwa durch humorvolle Gegenwartsbezüge und eine überzeichnete Partyszene, die den moralischen Verfall sichtbar macht. Gleichzeitig bleiben die zentralen Themen unverändert: Vergänglichkeit, Schuld und die Frage, was am Ende zählt.
Der Wendepunkt kommt mit dem Auftritt des Todes, der Frau Jedermann eine letzte Frist setzt. In der Folge zerbrechen Beziehungen, Besitz verliert seinen Wert – erst die „Werke“ weisen den Weg zur Erkenntnis.
Auch das Wetter spielte bei der Premiere mit: Ein aufziehendes Gewitter verstärkte die Dramaturgie, der Regen setzte erst nach dem Schlussapplaus ein. Das Publikum dankte mit Standing Ovations.
Weitere Aufführungen: 25. und 28. Juni sowie am 2., 3., 5., 9., 10., 12., 16. und 19. Juli Juli im Festungsneuhof Kufstein. Tickets online und bei der Raiffeisenbezirksbank Kufstein.


Das Stadttheater Kufstein feierte mit „Jedermann“ Premiere in Festungsneuhof.
Foto: Gattringer

SPÖ startete mit Kampagne „Auf allen Wegen“ in Wörgl

Die SPÖ Tirol hat am Freitag, 12. Juni, in Wörgl ihre neue Kampagne "Stabil an deiner Seite – auf allen Wegen" gestartet und dabei den Schwerpunkt auf Mobilität gelegt. Themengerecht wurden die Ziele und Forderungen in einem Bus präsentiert.

Drei Schwerpunkte für bessere Mobilität
Die Partei setzte drei Kernziele: erschwingliche Mobilität für Kinder und Familien, stärker ausgebauter öffentlicher Verkehr in ganz Tirol sowie konkrete Maßnahmen zur Entlastung durch Transitverkehr. SPÖ-Landeshauptparteivorsitzender und LH-Stv. Philip Wohlgemuth betonte, dass der Zugang zu Mobilität für ihn auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit sei und dass Mobilität für alle mit einem günstigen Ticket sichergestellt werden müsse.

Einheitlicher Mobilitätsstandard
Mobilitätslandesrat René Zumtobel kündigte an, in Tirol künftig einen einheitlichen Mobilitätsstandard etablieren zu wollen, um bestehende Ungerechtigkeiten zwischen Gemeinden zu beseitigen. „Es konnten bereits viele Verbindungen verbessert werden, z. B. ins Söllandl, ich weiß dass gerade im Sommer viele von Wörgl dort hinfahren“, erklärte der Wörgler Labg. Christian Kovacevic. Die SPÖ strebe zudem ein günstiges Ganzjahres-Ticket speziell für Volksschulkinder an. Für schulische Veranstaltungen und Ausflüge sollen den Angaben zufolge keine Teilnahmehürden durch Kosten bestehen - so sollen öffentliche Verkehrsmittel bei solchen Anlässen kostenlos nutzbar werden. 

Verlagerung auf die Schiene als großes Ziel
Ein weiterer zentraler Punkt der Kampagne ist die Verlagerung des Güter- und Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene, um Tirols Straßen zu entlasten. Grundproblem sind die zu günstigen Gebühren für LKW in Italien und Deutschland. „Sobald Kontrollen durchgeführt werden, fahren viele der LKW auf die Rollende Landstraße“, so Wohlgemuth. Hier wurden in diesem Jahr leichte Zuwächse festgestellt.


V. l.: René Zumtobel und Philip Wohlgemuth zeigten die Kosten für die LKW in den verschiedenen Ländern.


Labg. Christian Kovacevic

Startschuss für Energieprojekt „Synergie“ in KUUSK-Region

In einer Kooperation zwischen dem Regionalmanagement KUUSK und dem Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen erfolgte vergangenen Dienstag, 2. Juni, der Startschuss für das Energieprojekt „Synergie“. Ziel ist es, die Energieerzeugung sowie den Energieverbrauch besser aufeinander abzustimmen und vorhandene Potenziale optimal zu nutzen.

„Wir beschäftigen uns im Regionalmanagement schon seit längerer Zeit mit dem Thema. Die Energie ist nicht immer dort, wo sie gebraucht wird“, ist für RM-KUUSK Obmann Bgm. Josef Ritzer das Thema hochinteressant.

Drei Ziele
Das zunächst auf drei Jahre ausgelegte Projekt „Synergie“ verfolgt drei zentrale Ziele: Die Steigerung der lokalen Energieerzeugung, die Erhöhung der Nutzung regionaler Energie sowie die Reduzierung der Energiekosten – vorrangig für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft. „Wir versuchen, einen optimalen Energieausgleich zu finden und die Energie und Abwärme regional zu verteilen“, erklärt Energieexperte Wolfgang Kreuzer (Projektbegleitung).
Als Grundlage dient eine Energiepotenzialanalyse der Region KUUSK aus dem Jahr 2022. Diese zeigt auf, dass die Region über erhebliche Potenziale im Bereich erneuerbarer Energie verfügt. So besteht z. B. in Ebbs ein Stromerzeugungspotenzial von 60,9 GWh pro Jahr, während der aktuelle Strombedarf bei rund 26,1 GWh liegt.

Testregion in Ebbs
Im Ebbser Gewerbegebiet Kleinfeld startete bereits ein Pilotprojekt: In einem ersten Schritt werden von fünf beteiligten Betrieben – 3Con, Freisinger, Moser, Stock sowie das Hallo du – die Energieflüsse analysiert. Untersucht wird, wann Strom erzeugt und verbraucht wird, wo Lastspitzen auftreten und welche Potenziale für eine gemeinsame Nutzung bestehen. „Zusammen kann man mehr erreichen. Dieses Beispiel kann Schule machen“, freut sich WK-Bezirksobfrau Sonja Altenburger.  Auch für die Landwirtschaftskammer ist das Energiemanagement ein Thema: „Wir haben saisonal einen unterschiedlichen Energieverbrauch. U. a. sind die modernen Melk- und Fütterungssystemen energieintensiv“, sieht auch LK-Bezirksobmann LA Michael Jäger das Projekt positiv.
Projektpartner sind das Regionalmanagement KUUSK, das Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen, die Landwirtschaftskammer Tirol sowie die Wirtschaftskammer Tirol.
Im nächsten Schritt soll im Gebiet des Regionalmanagements Kitzbüheler Alpen ein weiteres Pilotprojekt eingerichtet werden, um die entwickelten Ansätze unter unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln.
Im Rahmen des Leader-Projekts stehen pro Region insgesamt € 90.000,- zur Verfügung.


V. l.: LA Michael Jäger, Bgm. Josef Ritzer, Stefan Heidenberger (3con), Elfriede Klingler (RM Kitzbüheler Alpen), Georg Hörhager (Hallo du), WK-Bezirksobfrau Sonja Altenburger, Daniel Stock (Maschinenbau Stock), Melanie Steinbacher (RM KUUSK) sowie Wolfgang Kreuzer

Tiroler Familienunternehmen feiert 50 Jahre: Unterberger – Automobile, Immobilien, Beteiligungen

Was 1976 mit einem Autohaus und fünf Mitarbeitern begann, ist heute eine der bedeutendsten Unternehmensgruppen in Tirol und darüber hinaus: Die Unterberger Gruppe feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Mit 27 Automobilstandorten, rund 1.000 Mitarbeitern sowie erfolgreichen Standbeinen in den Bereichen Immobilien und Beteiligungen bleibt das Unternehmen trotz seiner Größe fest in Familienhand.

Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von € 561 Mio. Mehr als 10.000 verkaufte Neu- und Gebrauchtwagen machen Unterberger zu einem der größten Autohändler in Österreich und Süddeutschland. Geführt wird das Unternehmen von den geschäftsführenden Gesellschaftern Gerald, Dieter, Fritz jun. und Florian Unterberger gemeinsam mit Geschäftsführer Josef Gruber. 

Mitarbeiter im Mittelpunkt
„Wir haben über 1000 Mitarbeiter und keine Personalabteilung, da wir immer nah an den Mitarbeitern sind, unsere Türen stehen immer offen“, sagt Gerald Unterberger. Für Dieter Unterberger steht fest: „An erster Stelle kommen die Mitarbeiter, das gilt heute mehr als je zuvor.“
Dieses Selbstverständnis zeigt sich auch in der Personalpolitik: Überdurchschnittlich viele langjährige Beschäftigte prägen das Unternehmen. Seit der Gründung wurden rund 1.000 Lehrlinge ausgebildet, aktuell sind es 161 in unterschiedlichen technischen und kaufmännischen Berufen. Interne Karrierewege spielen dabei eine zentrale Rolle. „Wenn du bei uns fleißig bist, kannst du es ganz nach oben schaffen. Wir schauen uns immer erst intern um, wenn es um Nachbesetzungen geht“, so Gerald Unterberger.
Auch innerhalb der Unternehmerfamilie wird großer Wert auf Einigkeit gelegt. „Wir stimmen uns ab, es gibt keine internen familiären Diskrepanzen. Zusammenhalt ist wichtig!“, betont Fritz Unterberger jun. Dieter Unterberger ergänzt: „Wenn alles läuft, braucht es keinen Chef, doch wenn es nötig ist, sind wir tagtäglich da.“

Innovation und Investitionen
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die kontinuierliche Modernisierung. Bereits die Gründer Fritz und Helga Unterberger setzten 1976 mit einem Schauraum neue Maßstäbe. Bis heute wurden rund € 115 Mio. in den Ausbau und die Modernisierung der Standorte investiert. Aktuell wird das neue Schauraumkonzept „Retail.Next“ bei BMW und MINI umgesetzt. 

Expansion mit Maß
Wachstum ist für die Unterberger Gruppe wichtig, erfolgt jedoch mit Bedacht. „Wir expandieren nicht aggressiv. Sie kommen zu uns, da sie z. B. keine Nachfolger finden. Aber wir würden z. B. nie nach Hamburg gehen, da wir dort nicht präsent wären“, erklärt Fritz jun. Unterberger. Entscheidend seien die Nähe zum bestehenden Standortnetz und ein passendes Markenportfolio. Mit Jahresbeginn wurden zuletzt mehrere Standorte in Bayern übernommen, darunter BMW- und MINI-Betriebe in Mühldorf am Inn und Burghausen. „Wir sind wachstumswillig und -fähig!“, bringt es Dieter Unterberger auf den Punkt.

Starker Immobilienbereich
Neben dem Automobilgeschäft ist Unterberger seit 45 Jahren erfolgreich im Immobiliensektor tätig. Über 100 Projekte wurden realisiert, darunter bekannte Entwicklungen wie der Arkadenplatz in Kufstein oder das Kaiserreich in Kiefersfelden.
Aktuell liegt das Projektvolumen bei rund € 150 Mio. Trotz Herausforderungen durch steigende Kosten und Bürokratie sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt. „Dank unserem vielseitigen Bestandsportfolio können wir vieles kompensieren“, erklärt Florian Unterberger.

Beteiligungen als Wachstumstreiber
Ein weiterer zentraler Baustein sind Beteiligungen: 16 Partnerschaften, vorwiegend in den Bereichen Automobil und Immobilien, tragen zur Weiterentwicklung der Gruppe bei. „Sie sind ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Unternehmens-DNA“, betont Geschäftsführer Josef Gruber.


Stolz auf 50 Jahre Familienbetrieb Unterberger: V. l.: Florian, Fritz jun., Dieter und Gerald Unterberger sowie Josef Gruber

Großprojekt „HorizonQuarter“ in Kirchbichl erreicht nächsten Meilenstein

Mehr als 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten am 28. Mai 2026 der Einladung auf die Großbaustelle von Balmung Mecial, dem „HorizonQuarter“. In der nahezu fertiggestellten Logistikhalle Nord wurde im Beisein von Landeshauptmann Anton Mattle ein bedeutender Baufortschritt gefeiert: Während die erste Halle kurz vor der Inbetriebnahme steht, startete zugleich die Umsetzung weiterer Baukörper – insbesondere des rund 55 Meter hohen Bürokomplexes.

Mit dem HorizonQuarter errichtet die international tätige Balmung Medical Gruppe ihr neues Headquarter in Kirchbichl. Künftig werden hier Management, Verwaltung und Logistik gebündelt. Die Logistikhalle Nord dient als Zentrallager, während im Süden ein weiteres Nachschublager entsteht, dessen Fertigstellung für Ende 2026 geplant ist.
Geschäftsführender Gesellschafter Engelbert Leobacher nennt die Gründe für die Standortwahl: „Der Bildungsstand ist in Tirol sehr hoch, die zentrale Lage zum Bahnhof und zur Autobahn, die schöne Landschaft für unsere Mitarbeiter und ich wohne nur 2 Kilometer entfernt.“ Auch Bürgermeister Herbert Rieder zeigt sich erfreut: „Bin sehr stolz, dass sich diese Firma hier angesiedelt hat!“
Landeshauptmann Anton Mattle betonte die Bedeutung des Projekts: „Diese Investition ist ein Zeichen, dass man dem Land Tirol etwas zutraut!“ Gleichzeitig verwies er auf die Stärkung des Life-Science-Standorts Tirol sowie die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze. 
Neben der logistischen Nutzung wird das Areal auch als Plattform für Forschung und Entwicklung dienen und einen Beitrag zur Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen leisten.
Errichtet wird das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen Perlmooser-Zementwerke. Im Zuge eines aufwendigen Rückbaus wurden rund 214.000 Kubikmeter umbauter Raum entfernt. Etwa 120.000 Tonnen Beton konnten vor Ort recycelt und wiederverwendet werden. Für diesen nachhaltigen Ansatz wurde das Projekt mit dem DGNB-Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet. Insgesamt sollen über € 110 Mio. investiert werden.
Der Bürokomplex umfasst rund 13.700 Quadratmeter, zusätzlich stehen etwa 3.000 Quadratmeter für externe Unternehmen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Gastronomie, Seminarbereiche sowie Mitarbeiterangebote wie Fitness und Kinderbetreuung. In der Endausbaustufe entstehen bis zu 1.000 Arbeitsplätze.
Nach dem Erwerb des Areals 2020 und den Abbrucharbeiten bis 2022 begann 2025 die Bauphase. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2028 geplant.


Visualisierung Gesamtprojekt: Das künftige „HorizonQuarter“ in Kirchbichl in der Endausbaustufe. Foto: BlackHorizon Group



V. l: LH Anton Mattle, Simon Mitterer (COO Balmung Medical), Engelbert Leobacher (CEO & Owner Balmung Medical), Bgm. Herbert Rieder, Thomas Meusburger (Geschäftsführer Goldbeck-Rhomberg), Florian Kirchmair (Managing Director BlackHorizon Group)

Seite 2 von 311

  • Start
  • Zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • Weiter
  • Ende
   
   
↑↑↑
Template designed by LernVid.com