Der TVB Hohe Salve blickte bei der Vollversammlung am Mittwoch, 1. Dezember, in der Salvena Hopfgarten auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Die Buchungslage für die kommende Wintersaison lässt jedoch positiv in die Zukunft blicken.

Während die Nächtigungen des TVB Hohe Salve im Jahr 2020 um 30,25 % auf 428.648 bzw. in der Wintersaison 2020/21 um 90,67 % auf 26.370 - jeweils im Vergleich zum Vorjahr - zurückgingen, konnte in der heurigen Sommersaison mit 256.085 Nächtigungen ein plus von 31,15 % verzeichnet werden. Aufgrund des verspäteten Sommerstartes ist dies zwar ein Rückgang um rund 14 % im Vergleich zum Sommer 2019, jedoch konnten im August und September hervorragende Nächtigungszahlen verzeichnet werden. „Es war kein einfaches Geschäftsjahr, auch die Budgeterstellung gestaltete sich als schwierig“, erklärte Obmann Johann Peter Osl.
GF Stefan Astner ergänzte: „Diese Zahlen sind desatrös und traurig. Das schlägt sich natürlich auch auf die Finanzen und der Stimmung nieder.“
Die aktuelle Buchungslage für die kommende Wintersaison sieht hingegen sehr gut aus: „Wir sind lockdownbedingt ständig in Planung und Abstimmung. Wenn wir Tourismus machen dürfen, wäre der Winter super. Derzeit kämpfen wir mit Stornierungen, es kommen aber auch Buchungen herein“, spricht Astner von einer spannenden Phase.

Rückblick
Den rund zwanzig anwesenden Mitgliedern der Vollversammlung wurde ein umfassender Rückblick über die Projekte des letzten Jahres gegeben. Im vergangenen Jahr wurde in der Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH. (KAM) eine überregionale Strategie bis 2026 ausgearbeitet. Durch den Ausfall des Bergsommeropenings ergriff man die Initiative für den Herbst und startete die Kampagne „Herbstmomente“ in den Kitzbüheler Alpen. Mit attraktiven Veranstaltungen, wie dem Familientag auf der Hohen Salve und vielen weiteren Angeboten soll die Saison auch nach den Almabtrieben im Herbst gestärkt werden.
Auch der Weitwanderweg KAT Walk, Vorzeigeprojekt im Weitwanderwegsegment in Tirol, entwickelt sich zu einem immer größer werdenden Highlight der Kitzbüheler Alpen. Ab dem kommenden Winter wird es auch erstmalig einen KAT Walk Winter und gemeinsam mit den Kitzbüheler Bergführern die KAT Skitour geben. Dazu wurde der Bauhof des Verbandes modernisiert und mit einer Luft-Wärmepumpe ausgestattet, ab Frühjahr gilt dieser durch eine zusätzliche PV-Anlage als CO2-neutral.

Verkleinerter Aufsichtsrat
Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag, den Aufsichtsrat von zwölf auf neun Mitglieder zu verkleinern, da es immer schwieriger sei, bei der Wahl in der Stimmgruppe 1 acht Kandidaten zu finden. Die Wahl des nächsten Aufsichtsrates ist in zwei Jahren geplant.

GF Stefan Astner ist für die kommende Wintersaison zuversichtlich

Am 27. Oktober übergab der Obmann des Kramsacher Männergesangvereins, Franz Bieber, gemeinsam mit dem Kramsacher Krapfbauer Simon Moser und Heidi Gandler insgesamt € 3.250,- an die Leitung des Pro Juventute Heims in Brixlegg. Die Einnahmen stammen aus dem Erlös ihrer Veranstaltung „Kultur am Bauernhof“, welche am 17. Oktober beim Krapfhof in Kramsach stattfand. Für die musikalische Umrahmung sorgten sowohl der Kramsacher Männergesangverein als auch der Brandenberger Männergesangverein sowie die Mühlbichler auf, weiters wurden zahlreiche Bilder des bekannten Malers Ludwig Neuhauser ausgestellt.
Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Bieber ein Buch über sein Leben, dazu wurde Rudolf Neuhauser vom Männergesangverein für seine 70-jährige Mitgliedschaft sowie 40-jährige Tätigkeit als Chorleiter mit dem Goldenen Verdienstring geehrt. fh

V. l.: Birgit Ritzer-Mayerl (Heimleiterin Stv.), Markus Petter (Heimleiter), Franz Bieber (Obmann Männergesangverein), Heidi Gandler (Mitorganisatorin) und der Kramsacher Krapfbauer Simon Moser bei der Spendenübergabe.
(Foto: Haun)

Die Vollversammlung des TVB Kufsteinerland vergangenen Donnerstag, 18. November, endete mit einer Überraschung: Mit André Lomsky präsentierte Obmann Georg Hörhager einen neuen Geschäftsführer.

Der 45-jährige André Lomsky, der bis dato die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH geleitet hat, folgt mit 3. Jänner 2022 auf Sabine Mair, die nach dem Abgang von Stefan Pühringer im April interimsmäßig die Leitung des Tourismusverbandes übernahm. Mair bleibt dem TVB Kufsteinerland erhalten und kehrt wiederum in ihre alte Position als Co-Geschäftsführerin zurück.

100 Tage - 100 Begegnungen
Um die Region kennenzulernen und möglichst viele Blickwinkel vom Kufsteinerland zu bekommen, sucht Lomsky in den nächsten 100 Tagen den Austausch und Dialog mit 100 Menschen vor Ort. „Wir wollen weiterhin mehr als Marketing machen. Es geht darum, die Dinge, die schon laufen in einer regionalen Entwicklungsstrategie zusammenzuführen“, erklärte Lomsky bei seiner Vorstellung. Dazu gehe es Lomsky um eine neue Wertschöpfung: Es sollen nicht unbedingt mehr Gäste kommen, aber aus den einzelnen Gast soll mehr herausgeholt werden. „Das Kufsteinerland mit der Stadt Kufstein und den acht Umlandgemeinden ist eine sehr heterogene und vielfältige Region. Es war mir und dem Vorstand sehr wichtig, für diesen, unseren Lebensraum einen erfahrenen Geschäftsführer zu finden, der auf dem aufbaut was bereits geschaffen wurde und die Geschicke der Region modern und zeitgemäß weiterführt“, so Obmann Georg Hörhager.

Nächtigungen rückläufig
Erwartungsgemäß stark wirkte sich die Covid-Pandemie auf die Wintersaison (November bis April) aus. Da von November bis Ende Mai aufgrund des Lockdowns keine Wintersaison möglich war, konnten lediglich 76.147 Nächtigungen verzeichnet werden. Diese sind auf Arbeiter, Kurgäste und das Militär zurückzuführen. Im Winter 2019/20 waren es aufgrund der verkürzten Saison 288.319 Nächtigungen, im Winter 2018/19 345.483.
Im Sommer (Mai bis Oktober) konnten die Nächtigungen auf 400.817 im Vergleich zum Sommer 2020 mit 306.133 Nächtigungen gesteigert werden. Im Sommer 2019 wurden 491.488 Nächtigungen erreicht, die Aufenthaltsdauer konnte von 2,9 Tage (2019) auf 3,3 Tage in den Jahren 2020 und 2021 gesteigert werden. „Der touristische Ausblick in den kommenden Wochen scheint sehr düster zu sein. Wir blicken erneut einer sehr schweren Wintersaison entgegen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Naschberger.
Abgerundet wurde die Vollversammlung mit einem Vortrag von Mag. Gernot Memmer zum Thema „Attraktiver Arbeitgeber in der Tourismuswirtschaft“.

V. l.: Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Naschberger, André Lomsky, Sabine Mair sowie Obmann Georg Hörhager bei der TVB-Vollversammlung im Hotel Panorama Royal Bad Häring.

Am 27. und 29. November können sich Jugendliche bis 19 Jahre in den Jugendeinrichtungen der Offenen Jugendarbeit den Erststich holen.

Der Jugendgemeinderat lädt zur Jugendimpfaktion „Respekt Oida! Gemma impfen!“ in die Jugendeinrichtungen der Offenen Jugendarbeit der Stadtgemeinde Kufstein. Am Samstag, 27. November, können sich Jugendliche bis 19 Jahre von 13 bis 16 Uhr im Jugendzentrum in der Feldgasse 12 den Erststich holen. Ebenso am Montag, 29. November, von 16 bis 19 Uhr in der Einfangstraße 14a in den Räumlichkeiten der MOJA. Die Jugendlichen erhalten für ihren Zeitaufwand einen unbefristeten Kinogutschein für das Kufsteiner Funplexx.

Jugendgerecht impfen lassen
„Wir wollen besonders jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich gut informiert, guten Gewissens und jugendgerecht impfen zu lassen. Wir bieten in Kooperation mit den Jugendeinrichtungen einen Raum, um ein sicheres Miteinander zu schaffen“, so Elif vom Vorsitzteam des Jugendgemeinderats. „Es freut uns, dass wir den Jugendlichen als Entschädigung einen Wertgutschein vom Kino überreichen können, da wir damit auch aktiv die Freizeitinfrastruktur unserer Stadt fördern und dafür Werbung machen“, meint Michael, ebenfalls Teil vom Vorsitzteam. Die Impfungen werden von einem niedergelassenen Arzt durchgeführt, der sich bereit erklärt hat, bei dieser Aktion zu unterstützen.

Zweitimpfung am 18. Dezember
Kurz vor Weihnachten, am Samstag, 18. Dezember, gibt es dann die Möglichkeit in der Landesmusikschule von 13 bis 16 Uhr die Zweitimpfung zu bekommen – ebenfalls organisiert vom Jugendgemeinderat. „Pflaster, Aufklärungsbögen, Impfpässe und Kinogutscheine sind bereits besorgt. Jetzt müssen nur noch die Jugendlichen kommen und dieses Angebot annehmen. Wir freuen uns hier einen Beitrag leisten zu können“, so die Jugendlichen des Jugendgemeinderats.

 

Bereits zum vierten Mal veranstalteten der Verein Komma Kultur und die Spielbörse der Diözese Innsbruck einen Tag für Familien, die gerne gemeinsam spielen, am 7.  November im Komma in Wörgl.    Im Vordergrund stand es, Zeit gemeinsam mit der Familie bei diversen Brettspielen zu verbringen, was großen Anklang bei den vielen Teilnehmern fand. Außerdem nutzten viele die Gelegenheit, die neuesten, aber auch traditionelle Spiele auszuprobieren und sich diese von den Spielepädagogen der Spielbörse erklären zu lassen. Verschiedene Stationen luden zum Basteln und Bauen ein, während es bei den Spiele-Turnieren wieder großartige Preise zu gewinnen gab.

Neueste Brettspiele ausprobieren konnte man vor Kurzem beim Spieletag im Komma in Wörgl.