Mit einem Tag der offenen Tür samt Hoffest und tollem Rahmenprogramm wurde vergangenen Samstag, 11. Mai, der umgestaltete Fohlenhof Ebbs neu eröffnet. Über 1.500 Besucher aus nah und fern folgten der Einladung.

Nach drei Bauphasen in den letzten zwei Jahren erstrahlt der Fohlenhof Ebbs in neuem Glanz. Der Haflinger Pferdezuchtverband Tirol errichtete eine neue, multifunktionale Reithalle, dazu wurde das Verwaltungsgebäude generalsaniert und mit modernster Technik ausgestattet. Weiters wurden die Stallungen erneuert und neue Büroräumlichkeiten sowie ein Haflinger Kutschenmuseum errichtet.

Große Eröffnungsfeier
Mit einem Tag der offenen Stalltür, Kinderreiten und Kutschenfahrten, einem Schauprogramm sowie Live-Musik mit den Jungen Thierseern wurde die Umgestaltung des Fohlenhofes feierlich eröffnet. „Für die Gemeinde Ebbs ist es ein herausragendes Werk, auf das wir mit Stolz blicken“, freute sich Bgm. Josef Ritzer. Auch Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger zeigte sich begeistert: „Das was hier entstanden ist, ist einzigartig und großartig.“ LH Günther Platter zeigte sich erfreut darüber, dass alle Pferdezuchtverbände eingebunden werden: „Hier ist jetzt eine Einrichtung zur Verfügung, wo man die nächsten Jahrzehnte sagen kann, hier findet die Pferdezucht statt.“ Die feierliche Segnung übernahm Pfarrer Johann Kurz, für die musikalische Umrahmung des Festaktes sorgte die BMK Ebbs.

Neuigkeiten für Besucher
Mit dem Umbau gibt es auch einige Neuigkeiten für die Besucher des Fohlenhofes. Zum Beispiel werden die Gäste bei der Besichtigung des Gestüts jetzt täglich um 10 und 15 Uhr persönlich am Fohlenhof begrüßt und werden über den Fohlenhof und die Haflinger Pferde kurz informiert.

Zahlreiche Ehrengäste wohnten der Eröffnungsfeier bei

Der fünfte Street Food Markt, vergangenes Wochenende, am Fischergries in Kufstein, war international und vielseitig wie noch nie. Worauf besonderer Wert gelegt wurde, war vor allem die frische Zubereitung, wie Bobby Gebhardt, vom Veranstalter Walhalla, betonte - und das konnte man auf jeden Fall bei allen Speisen schmecken! Die Street Food Artisten zauberten Neuseeland-Burger mit schwarzem Brot, Vietnamesiches Essen, Mexikanische Burritos, Amerikanische Burger, Alpen-Burger und noch vieles mehr und überraschten die Gaumen der Besucher. Erstmals war auch ein Stand mit Insek­ten, Grillen und Buffalowürmern vertreten, was laut Gebhardt künftig auf keinem Street Food Markt mehr fehlen darf.

Erstmals war dieses Jahr auch ein Stand der Regionalmarke „Kaiserweis“ auf dem Street Food Markt verteten. Stolz wurden „Alpen-Sushi, Parfait-Burger, Spargel-Langos“ u.v.m. zubereitet.

Im Rahmen des LFI-Projekts „Schmatzi - Seminarbäuerinnen“ in Kooperation mit Spar Tirol lernen Kindergarten- und Volksschulkinder, bewusst, regional und saisonal einzukaufen.

Über 500 Kinder aus 27 Volksschul- bzw. Kindergartenklassen aus dem Bezirk Kufstein besuchen heuer im Rahmen des Projektes „Schmatzi“ verschiedene Spar-Supermärkte. Ausgebildete Seminarbäuerinnen vermitteln spielerisch, worauf man bei der Lebensmittelauswahl achten soll und erklären zugleich, woher die Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. „Mit dem Einkaufserlebnis wollen wir den Kindern zeigen, dass nicht in jeder schönen Verpackung automatisch ein gesundes Produkt steckt. Ziel ist es, ein bewusstes Einkaufsverhalten zu entwickeln und den Kindern bereits in jungen Jahren die Vorteile von frischen Lebensmitteln aus der Region zu vermitteln“, erklärt LFI-Obfrau Resi Schiffmann. Im Einkaufswagen der Kinder landen ausschließlich Lebensmittel aus der heimischen Landwirtschaft, aus denen im Anschluss direkt im Spar-Markt eine gesunde Jause zubereitet wird. „Wir sind solz, dass die Kinder bei uns einkaufen und sind der Überzeugung, dass das Projekt die Kinder auch für die Zukunft prägt“, freut sich Barbara Moser, Leiterin Spar Werbung und Information. „Oft wissen Kinder erschreckend wenig über Lebensmittel und was sie in unserem Körper bewirken. Mit Schmatzi können wir hier anschauliches Wissen vermitteln, das die Kinder auch in die Familien weitertragen“, erklärt Katharina Maizner, LFI-Projektleiterin. „Regionale Produkte schmecken nicht nur gut, sondern sind durch die kurzen Transportwege ein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz. Ein besonders wichtiges Thema ist für uns die gesunde Ernährung: Mit dem Verzicht von Palmöl und der Reduktion von Zucker bei unseren Eigenmarken gehen wir hier mit gutem Beispiel voran“, ergänzt Moser.

Die Kirchbichler Volksschulkinder mit v. l. Katharina Maizner (Projektleiterin), Landesbäuerin Resi Schiffmann sowie Barbara Moser (Leitung Werbung und Information Spar)

Schon seit einigen Jahrzehnten steht der Gasthof „Bayrischer Hof“ in der Nähe des Kreisverkehres in Kufstein Richtung Schwoich leer. Nun soll das Gebäude abgerissen werden und ein zweigeschossiges, langgezogenes Motel/Hotel mit 26 Zimmern werden.
Das Hotelkonzept sieht einen Check-in und Check-out über SMS oder E-Mail vor über die auch der Code für die Zimmertüren übermittelt wird. Der Betreiber WMM Hotel Betriebs GmbH. hat bereits 12 solcher Hotels in Deutschland und ein Hotel in Italien in Betrieb und beste Erfahrungen gemacht. Sonstige „Extras“ wie Frühstück werden nicht angeboten, da bis auf den Reinigungsservice kein Personal vor Ort vorzufinden ist.
Für keine gute Idee empfindet VP-Gemeinderat Richard Salzburger das neue Hotel, der darin eine billige Konkurrenz ohne Personal (und damit auch keinen Einnahmen für die Stadt) für die Hotels in der Innenstadt sieht und am Stadteingang keine gute Visitenkarten darstellt. Dem widersprach Parteifreien-Stadtradt Stefan Hohenauer, der auf die guten Bewertungen von ähnlich geführten Hotels verwies. Der Gemeinderat beschloss anschließend mehrheitlich den Bebauungsplan.

Auch über das Hotelkonzept wurde in der Gemeinderatssitzung diskutiert.

Nach Platz sechs im Vorjahr darf sich der Bezirk Kufstein bei der Frage, wie attraktiv und wettbewerbsfähig Österreichs Bezirke im Vergleich sind, heuer über einen dritten Platz freuen.

Die Pöchhacker Innovation Consulting GmbH (P-IC) hat zum zweiten Mal das „Zukunftsranking der österreichischen Bezirke“ erstellt, das methodisch an internationale Analysen zur Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Regionen angelehnt ist und auf 38 Indikatoren in vier zukunftsrelevanten Bereichen (Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation, Lebensqualität) basiert. Hinter den Bezirken Krems an der Donau und Graz-Umgebung konnte sich Kufstein mit dem dritten Platz behaupten und sich gegen die anderen Tiroler Bezirke Lienz (10.) Schwaz (11.) sowie Innsbruck-Land (16.) durchsetzen. „Wir sind im Bezirk Kufstein auf einem guten Weg und vieles läuft in die richtige Richtung. Speziell die Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Institutionen wurde deutlich verbessert, wodurch die gesamte Wirtschaft und auch die Bevölkerung profitieren“, erklärte Martin Hirner. Der Wirtschaftskammer Bezirksobmann hebt auch die derzeitige Vollbeschäftigung am Arbeitsmarkt hervor: „Kufstein ist eine Jobfabrik.“

Über dem Durchschnitt
Der Bezirk Kufstein liegt in allen vier Indikatorenfeldern in der gesamtheitlichen Betrachtung jeweils über dem Durchschnitt der österreichischen Bezirke. Ein Stärkefeld ist vor allem der Arbeitsmarkt, auch in den Bereichen Lebensqualität und Demografie erzielt die Region hervorragende Ergebnisse (z. B. überdurchschnittliche Steigerung von Kindertagesstätten, positiver Wanderungssaldo). So konnte Kufstein etwa das Pro-Kopf-Einkommen um über € 2.000,- steigern, die Arbeitsplatzdichte maßgeblich erhöhen und die Kriminalitätsrate deutlich senken.
Im Bereich Wirtschaft & Innovation konnte Kufstein im Vergleich zum Vorjahr 25 Plätze gutmachen. Die Gründe hierfür sind ein hoher Beschäftigungsanteil im High-Tech-Bereich, die Steigerung der Anzahl großer Unternehmen (mehr als 100 Mitarbeiter), die Steigerung der Anzahl neugegründeter Betriebe sowie die Erhöhung der Erwerbstätigen in wissensintensiven Dienstleistungen. „15 % der Wertschöpfung in Tirol kommen aus dem Bezirk, Kufstein ist eine tragende Wirtschaftssäule“, freut sich auch Stefan Garbislander, Leiter Wirtschaftspolitik, Innovation & Strategie der Wirtschaftskammer Tirol.
„Uns ist klar, dass dieses Ranking Ergebnis eines jahrelangen Prozesses ist, der nie abgeschlossen sein wird. Unsere Aufgabe wird es sein, diesen Prozess auch in Zukunft weiterzuführen und in den kommenden Jahren noch weiter zu verbessern.

Freuen sich über den dritten Platz: Martin Hirner, Patrick Schönauer sowie Stefan Garbislander von der Wirtschaftskammer