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17 Fragen hatte die Bürgerinitiative für ein hochwassersicheres Wörgl im Gepäck, als sie sich für ein Treffen mit LH-Stv. Josef Geisler am 30. Oktober  Richtung Innsbruck aufmachten. Beantwortet wurde keine der Fragen, statt einem Dammbaues im nächsten Jahr wurde sogar der von LH Günther Platter versprochene Bau bis 2018 nicht mehr bestätigt.

Seit 2005 wartet Wörgl auf einen Damm, der die Stadt im Falle einer weiteren Hochwasserkatastrophe schützen soll. Landeshauptmann Platter sicherte den Bau bis 2018 zu, die Finanzierung des Dammes sollte auch keine Hürde sein, so Bundesminister Andre Rupprechter bei einer Besichtigung der Lage vor Ort. Doch so lange wollte man in Wörgl nicht warten, eine der Hauptforderung einer gegründeten Bürgerinitiative war der Dammbau bis Ende 2015.
Ein von der SPÖ und FPÖ gemeinsam eingebrachter Antrag im Landtag wurde allerdings dahingehend geändert, dass aus dem „Ende 2015“ ein „schnellstmöglich“ wurde.

Treffen mit LH-Stv. Geisler
Mit einem 17 Fragen umfassenden Paket und der Hoffnung, den Forderungen weiteren Nachdruck zu verleihen, folgte die Bürgerinitiative am 30. Oktober der Einladung des Landes, um den aktuellen Stand der Lage mit den Beamten des Wasserbauamtes und LH-Stv. Josef Geisler zu besprechen. „Das Gespräch verlief überhaupt nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Zuerst haben uns die Beamten in einer Art Vortrag 40 Minuten lang gezeigt, was bis jetzt alles unternommen wurde. Doch das wussten wir alles schon. Anschließend wurde Bgm. Hedi Wechner der Vorschlag gemacht, einen eigenen Wassergemeindeverband  einzurichten. Kurze Zeit danach musste LH-Stv. Geisler aus Zeitgründen das Gespräch abbrechen“, ärgert sich Gerhard Unterberger von der Bürgerinitiative.
Von den vorbereiteten Fragen konnte keine einzige gestellt werden. „Und niemand wollte bestätigen, dass der Damm zumindest bis 2018 fertiggestellt wird,“ so Dr. Josef Schernthaner. Das Ergebnis der Besprechung ist laut Bürgerinitiative deprimierend. „Das Land arbeitet gegen den Damm,“ so der einhellige Tenor. In dem Vorschlag, einen Wassergemeindeverband zu errichten und als Stadt selbst mit den Gemeinden in Verhandlungen zu treten, sehen sie nur den Versuch, den „schwarzen Peter“ weiterzuschieben und den Dammbau weiter zu verzögern. Auch Bgm. Hedi Wechner findet die Vorgehensweise des Landes inakzeptabel. Aus ihrer Sicht bleibt die Angelegenheit im Verantwortungsbereich des Landes, da es nicht nur Wörgl, sondern auch andere Orte betrifft.

Auch mit Kirchbichler Damm nicht glücklich
Schernthaner: „Die Beamten konnten uns auch nicht sagen, wer den Damm in Kirchbichl genehmigt hat. Sie haben uns nur gesagt, dass sie auch mit diesem Damm nicht besonders glücklich sind.“
Als nächsten Schritt will die Bürgerinitiative mit Plakaten und Versammlungen die betroffenen Bürger informieren und den Volksanwalt einschalten.

Volksanwalt einschalten
Für NA Carmen Gartelgruber will sich LH Günther Platter vor der Verantwortung drücken: „Der Landtag beschloss bei der vergangenen Sitzung, dass der Hochwasserschutz kommt. Und nun will man die Verantwortung auf die Gemeinde abwälzen. Es wird immer offensichtlicher, dass er diesen Damm nicht vor den Gemeinderatswahlen bauen will und somit zum Politikum macht.“ Als Obfrau des Volksanwaltschaftsausschusses will sie außerdem die Sachlage der Volksanwaltschaft übermitteln.

Rechtliche Sicherheit
LHStv. Josef Geisler zeigt sich von der Reaktion der Bürgerinitiative verwundert: „Ich hatte das Gefühl, dass es ein gutes Gespräch war, wir haben ja alle die gleiche Zielsetzung. Wir haben vereinbart, dass wir mit Hochdruck an den Plänen arbeiten. Ich habe auch gefragt, ob es noch Fragen gibt. Außerdem wären die Beamten noch länger zur Verfügung gestanden. Es muss Wörgl aber klar sein, dasss genauso wie in Kössen, ein Gemeindeverband aus den betroffenen Gemeinden gegründet werden muss, um als Bauherr aufzutreten. Das alles kann leider nicht in einem Jahr geschehen, es geht aber nur noch um die rechtliche Umsetzung. Die Kosten für die Retentionsflächen müssen nur zu einem sehr kleinen Teil von den Gemeinden getragen werden, den größten Teil übernehmen der Bund und das Land Tirol.“

Der Samariterbund errichtet in Kirchbichl bis Ende 2016 ein neues Rettungszentrum. Die bestehenden Stützpunkte in Wörgl und Kirchbichl werden aufgelöst.

„Mit dem Neubau der Landeszentrale Tirol setzen wir einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Samariterbundes Tirol“, freut sich der ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller bei der Projektvorstellung. Das neue Rettungszentrum wird auf einer Nutzfläche von 1.200 m2 neben dem Rettungsstützpunkt auch ein Katastrophenlager, moderne Schulungsräume sowie die Firmenzentrale umfassen. „Der Samariterbund ist seit elf Jahren in Kirchbichl beheimatet und es ist schön, dass der Standort der Gemeinde erhalten bleibt. Mit dem Neubau der Tirol-Zentrale werden die Bedingungen für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter den modernen Erfordernissen angepasst, die es braucht, um weiterhin produktiv und zukunftsorientiert arbeiten zu können. Nicht zuletzt profitieren auch die Gemeinde und alle Umlandgemeinden: Denn in dem Neubau wird ein 24-Stunden Rettungswagen stationiert, den Kirchbichl sonst nie erhalten hätte“, freut sich Kirchbichls Bürgermeister Herbert Rieder über den Bau des Rettungszentrums.

Planungsarbeiten in den Wintermonaten
Sämtliche Planungs- und Ausschreibungsarbeiten sollen über die Wintermonate ausgearbeitet und fertiggestellt werden, sodass der Baubeginn im Frühjahr 2015 erfolgen kann. Nach einer kalkulierten Bauzeit von ca. 18 Monaten soll daher die Fertigstellung spätestens im Herbst 2016 erfolgen. Finanziert wird das Bauprojekt aus Eigenmitteln von der Samariterbund-Bundesorganisation. Die Kosten belaufen sich auf rund € 2,3 Mio.
Als vor elf Jahren mit dem Notarztdienst in Wörgl und zwei Fahrzeugen für den Krankentransport in Innsbruck der Grundstein für den Tiroler Samariterbund gelegt wurde, hätte ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller nicht damit gerechnet, jemals Planungen für einen Neubau durchführen zu dürfen. „Heute hat der Samariterbund in Tirol seinen fixen Platz in der Notfallrettung und im Krankentransport und genießt auch auf vielen anderen Gebieten einen hervorragenden Ruf. Um mit dieser rasanten Entwicklung Schritt halten zu können, ist eine Unterbringung in adäquaten Büros, modernen Schulungsräumen und großen Garagen unumgänglich“, so Hundsmüller.

Auf neuestem Stand der Technik
Auf dem 2.175 m2 großen Grundstück wird ein moderner zweigeschossiger Baukörper errichtet, der ausreichend Platz für Besucher, Bedienstete und Einsatzfahrzeuge bietet. „Der Neubau wird dem Stand der Technik entsprechend mit modernster gebäudetechnischer Infrastruktur ausgestattet sein“, so Planer Mag. Manfred Kolland.
Der Samariterbund beschäftigt im Bezirk Kufstein derzeit 23 hauptberufliche Mitarbeiter, 20 Zivildiener und 100 ehrenamtliche Mitarbeiter. Weiters sind 32 Mitarbeiter in der ambulanten Familienbetreuung tätig. Jährlich bewältigt der Samariterbund im Bezirk ca. 18.000 Einsätze (Krankentransport und Notfallrettung).
Seit 2011 ist der Samariterbund Tirol zusammen mit dem Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe und dem Malteser Hospitaldienst für die Abwicklung der Notfallrettung und des Krankentransportes mitverantwortlich. Dabei werden alle Fahrzeuge von der Leitstelle Tirol disponiert.

Im Jahr 1704 brandschatzte die bayerische Festungsbesatzung den Ort Thiersee. Der Feind zog jedoch ab, ohne Sachschaden anzurichten. Deshalb beschloss die Bevölkerung im Hochtal, den Schutzheiligen der Kirche St. Nikolaus und St. Leonhard in Dankbarkeit einen Festumzug mit Vieh und geschmückten Fuhrwerken zu widmen. Seither wurde in Hinterthiersee (mit einigen Unterbrechungen) jährlich der Leonhardiritt durchgeführt. Auch heuer lud der Norikerzuchtverein Thiersee am Nationalfeiertag 23 Gespanne und insgesamt über 100 Pferde zum Festumzug von Mitterland nach Hinterthiersee. Nach der Tiersegnung präsentierten sich die Reiter und Gespanne den zahlreichen Besuchern auf dem Dorfplatz. Bei der anschließenden Leonhardi-Feier sorgte „Salvensound“ aus Hopfgarten für beste Stimmung.

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Bis Mitte 2015 wird in Brixlegg am Bahnhof eine überdachte Bike & Ride Anlage sowie der attraktive Vorplatz für die Ankunft der Regionalbusse errichet. Für den Zugang vom Vorplatz zum Mittelbahnsteig sorgt ein zusätzlicher Personenlift für Barrierefreiheit.

Das Herzstück des neuen Bahnhofes in Brixlegg, der höhere Mittelbahnsteig mit einer Länge von 320 Metern, steht bereits zur Verfügung. Durch ihn ist ein stufenloser Einstieg in die Nahverkehrszüge sichergestellt. Zudem wurde eine Überdachung als Witterungsschutz angebracht sowie eine witterungsgeschützte Wartekoje errichtet. Alle  Reisenden erreichen den Mittelbahnsteig bequem und barrierefrei über die neue Unterführung und den Personenlift am Mittelbahnsteig. Die fertiggestellten Bereiche sind mit einem taktilen Leitsystem für blinde und sehbehinderte Reisende ausgestattet. Ebenso steht den Bahnkunden die Park & Ride Anlage mit insgesamt 125 PKW-Stellplätzen am nördlichen Vorplatzbereich zur Verfügung.
Zudem wurden insgesamt 2.600 Meter neue Gleisanlagen, sechs Weichen, der komplette Ober- und Unterbau sowie die Oberleitung auf einer Länge von 4.700 Meter inklusive neuer Fahrleitungsmasten im gesamten Bahnhofsbereich erneuert.
Die Finanzierung des Projektes erfolgt zwischen ÖBB, Land Tirol und den betreffenden Gemeinden. Die Kosten belaufen sich für das Bahnhofsprojekt auf rund € 16 Millionen, für den Vorplatz € 1,4 Millionen und für die Park & Ride-Anlage auf rund € 670.000.-.

Umbauarbeiten bis Mitte 2015 abgeschlossen
Am Bahnhof Brixlegg halten an einem Werktag rund 80 Nahverkehrszüge, über 1.500 Reisende frequentieren die Verkehrsstation täglich. Im finalen Bauabschnitt wird am nördlichen Vorplatzbereich des Bahnhofes eine Bike & Ride Anlage mit Platz für 60 Zweiräder errichtet. Zudem wird in diesem Bereich ein Ticketautomat installiert. Im südlichen Bahnhofsbereich werden eine Zufahrtsstraße sowie ein moderner, überdachter Vorplatz inklusive Busterminal für die Ankunft der Regionalbusse errichtet. Ein zusätzlicher Personenlift gewährleistet den barrierefreien Zugang vom Vorplatz zum Mittelbahnsteig. Für die Regionalbusse stehen künftig 5 überdachte Busstellplätze, Taxis erhalten 4 Standplätze, zudem stehen 3 Behindertenparkplätze und 5 Kiss and Ride Plätze  zur Verfügung. Im Bereich des neu gestalteten Vorplatzes wird eine selbstreinigende WC-Anlage errichtet, die nach der Inbetriebnahme von der Gemeinde Brixlegg betrieben wird. Bis Mitte 2015 sind die finalen Arbeiten abgeschlossen.


Foto: ÖBB

Mit einem berauschenden Fest feierte Berg Bauer Wörgl sein 20-jähriges Firmenjubiläum.

Vergangenen Sonntag, 21. September, drehte sich in der Wörgler Bahnhofsstraße alles um die lokale Landwirtschaft und traditionelles Handwerk aus der Region: Beim Erlebnistag der Bergbauern, organisiert durch die Stadt Wörgl, dem Stadtmarketing sowie der Firma Berg Bauer, konnten die hunderten Besucher die ländliche Kultur und Tradition näher kennenlernen, mit dem größten Käsetisch der Welt feierte die  Firma Berg Bauer Wörgl sein 20-jähriges Bestehen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung mit einem Radio U1-Frühschoppen sowie verschiedenen Musikgruppen: U. A. sorgten Zillertal Power, die Tiroler Mander, die Alpenstürmer und die Surfassl-Buam für beste Stimmung. 

Wegweiser für Molkereien
Herausragender Service, Lieferverlässlichkeit für die Gastronomie und Regionalität sind jene Kriterien, die sich die Firma Berg Bauer von Anfang an auf ihre Fahnen geschrieben hat. Das schätzte vor allem die gehobene Gastronomie  und  die Entwicklung von neuen Produkten lag GF Martin Hirner immer besonders am Herzen. So war die Berg Bauer oftmals der Wegweiser für andere Käseproduzenten, die dann einen ähnlichen Weg einschlugen. Weinkäse oder Kräuterkäse waren „Erfindungen“ von Martin Hirner, die nach und nach bei den österreichischen Käseerzeugern Fuß fassten.- Anzeige -

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